Bei Verhaeren waren wir in eine Diskussion mit einem Kunsthistoriker gekommen, der klagte, die Zeit der grossen Plastik und Malerei sei vorüber. Ich widersprach heftig. Sei nicht Rodin noch unter uns, nicht geringer als Gestalter als die Grossen der Vergangenheit? Ich begann seine Werke aufzuzählen und geriet wie immer, wenn man gegen einen Widerspruch kämpft, in fast zornigen Schwung. Verhaeren lächelte in sich hinein. «Jemand, der Rodin so liebt, sollte ihn eigentlich kennenlernen», sagte er am Ende. «Morgen bin ich in seinem Atelier. Wenn es dir recht ist, nehme ich dich mit.»
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