Das Gewaltverbrechen von Kerzers erinnert an den Fall von Salez. Vor zehn Jahren zündete ein Mann in einem Zug ebenfalls Passagiere an. Als Grund wurden psychische Probleme angenommen
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Das Gewaltverbrechen von Kerzers erinnert an den Fall von Salez. Vor zehn Jahren zündete ein Mann in einem Zug ebenfalls Passagiere an. Als Grund wurden psychische Probleme angenommen

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Das Gewaltverbrechen von Kerzers erinnert an den Fall von Salez. Vor zehn Jahren zündete ein Mann in einem Zug ebenfalls Passagiere an. Als Grund wurden psychische Probleme angenommen
Das Gewaltverbrechen von Kerzers erinnert an den Fall von Salez. Vor zehn Jahren zündete ein Mann in einem Zug ebenfalls Passagiere an. Als Grund wurden psychische Probleme angenommen
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Am 13. August 2016 griff ein Mann in der S 4 zwischen Buchs und Sennwald kurz vor der Einfahrt in den Bahnhof Salez unvermittelt andere Passagiere an. Er überschüttete sie mit einer brennenden Flüssigkeit und verletzte sie zusätzlich mit einem Messer. Zwei Frauen und der Täter selbst starben, mehrere Personen wurden verletzt.

Kantonspolizei Freiburg/Keystone
Brandermittler untersuchen das ausgebrannte Postauto nach dem tödlichen Brand in Kerzers, 10. März 2026.
Kantonspolizei Freiburg/Keystone

Fast genau zehn Jahre später kommt die Erinnerung an diese Tragödie wieder hoch. Dieses Mal stand ein Postauto in Flammen. Wieder soll es sich um einen einzelnen Mann gehandelt haben, der den Brand vorsätzlich verursacht hat. Sechs Menschen starben, fünf wurden verletzt.

Im Fall von Salez handelte es sich beim Täter um einen 27-jährigen Schweizer. Wie Ermittlungen zeigten, hatte er unter psychischen Problemen gelitten und war zuvor durch Drohungen aufgefallen. Er galt als Einzelgänger. Ein Augenleiden, das zu Schielen führte, hatte ihn in der Schule zum Opfer von Mobbing gemacht.

Die Parallelen der Ereignisse sind unübersehbar. Ob auch die Motivlage ähnlich war, ist offen. Über den Täter ist noch nichts bekannt. Es gebe aber derzeit «keine Anhaltspunkte für einen terroristischen Hintergrund», wie die Freiburger Kantonspolizei mitteilte.

Weiter informiert werden soll heute Mittwoch um 14 Uhr.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.