«Das ist nicht der Krieg der Nato»: Bundesregierung weist Trumps Forderung nach Nato-Einsatz ab
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«Das ist nicht der Krieg der Nato»: Bundesregierung weist Trumps Forderung nach Nato-Einsatz ab

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«Das ist nicht der Krieg der Nato»: Bundesregierung weist Trumps Forderung nach Nato-Einsatz ab
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Die deutsche Bundesregierung hat Forderungen von US-Präsident Donald Trump nach einer Beteiligung der Nato an der Sicherung der Strasse von Hormus zurückgewiesen. «Dieser Krieg hat mit der Nato nichts zu tun. Das ist nicht der Krieg der Nato», sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius in Berlin.

MICHAEL KAPPELER / KEYSTONE
Stefan Kornelius.
MICHAEL KAPPELER / KEYSTONE

Die Nato sei ein Bündnis zur Verteidigung des Bündnisgebietes, erklärte Kornelius. Zudem fehle ein Mandat dafür, das Militärbündnis in diesem Konflikt einzusetzen. Damit reagierte die Bundesregierung auf Forderungen Trumps, die Nato-Partner sollten die USA bei der Sicherung der wichtigen Schifffahrtsroute im Persischen Golf unterstützen.

Auch Aussenminister Johann Wadephul (CDU) äusserte sich zurückhaltend. Angesichts der Fortsetzung des Krieges der USA und Israels gegen den Iran stelle sich diese Frage «zum jetzigen Zeitpunkt» nicht. Zunächst wolle die Bundesregierung von Israel und den Vereinigten Staaten erfahren, wann sie ihre militärischen Ziele im Iran erreicht haben wollten. Erst danach könne in einer nächsten Phase «eine Sicherheitsarchitektur für diese gesamte Region» definiert werden, sagte Wadephul.

Trump hatte zuvor in einem Interview mit der Financial Times gewarnt, eine ablehnende Haltung der Bündnispartner könne Konsequenzen für das Militärbündnis haben. «Sollte es keine Reaktion geben oder sollte die Reaktion negativ ausfallen, wird dies, denke ich, sehr schlecht für die Zukunft der Nato sein», wurde der US-Präsident zitiert.

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