Das Radio und Fernsehen SRF macht sich zum Komplizen eines Sexualstraftäters an einer Fünfjährigen. Auch das Weglassen unbequemer Fakten ist Desinformation
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Das Radio und Fernsehen SRF macht sich zum Komplizen eines Sexualstraftäters an einer Fünfjährigen. Auch das Weglassen unbequemer Fakten ist Desinformation

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Das Radio und Fernsehen SRF macht sich zum Komplizen eines Sexualstraftäters an einer Fünfjährigen. Auch das Weglassen unbequemer Fakten ist Desinformation
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«Ein Mann soll in Basel ein fünfjähriges Mädchen auf einer öffentlichen Toilette sexuell missbraucht haben.» So defensiv-zweifelnd berichtet das Schweizer Radio und Fernsehen SRF über ein besonders abscheuliches Verbrechen, das sich in Basel zugetragen hat.

Ein Mann mit schwarzafrikanischem Aussehen hat letzten Donnerstag am heiterhellen Nachmittag auf der Oekolampadmatte das fünfjährige Mädchen in eine Toilettenanlage gezerrt und dort sexuelle Handlungen an ihr vorgenommen. Davor hat der Mann die 69-jährige Begleitperson des Mädchens tätlich angegangen und verletzt.

Das Radio und Fernsehen SRF macht sich zum Komplizen eines Sexualstraftäters an einer Fünfjährigen. Auch das Weglassen unbequemer Fakten ist Desinformation

Mit einem Phantombild und einer Beschreibung aufgrund der Aussagen der Geschädigten sucht nun die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt den Täter. Dabei liefert sie folgendes Profil über den Flüchtigen: «Unbekannter, zirka 25 Jahre alt, 180 Zentimeter gross, schwarzafrikanischer Typ, rundes Gesicht, schwarze, kurze, gelockte Haare, war komplett schwarz gekleidet, trug schwarze Jacke, schwarze Kapuze oder Mütze und schwarze Hose.»

In der Mitteilung von Radio und Fernsehen SRF fehlt nun aber eine entscheidende, in der Medienmitteilung der Staatsanwaltschaft explizit gelieferte Beschreibung. Nämlich, dass es sich beim mutmasslichen Täter um einen «schwarzafrikanischen Typ» gehandelt hat. Ohne diese Typisierung ist eine Fahndung zwecklos und jeder Zeugenaufruf vergebens.

Noch schlimmer: SRF macht sich damit zur Komplizin dieses Sexualstraftäters, weil es dessen Verhaftung aktiv hintertreibt.

Das kümmert aber SRF nicht, denn am Leutschenbach geht politische Korrektheit über präzise Information. Nur: Verschaukeln kann sich das Publikum selber, dazu braucht es keine zwangsfinanzierte, geräteunabhängige Monopolmedienanstalt. Im Gegensatz zu SRF haben die Privatmedien ihren Informationsauftrag erfüllt. Und den «schwarzafrikanischen Typ» nicht unter den Teppich gekehrt.

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