Donald Trump hat Spekulationen über ein politisches Comeback nach seiner zweiten Amtszeit auf unkonventionellem Weg eine Absage erteilt: Er werde nicht als Vizepräsident unter J. D. Vance kandidieren, um so erneut ins Weisse Haus einzuziehen, sagte der 79-Jährige laut New York Post auf dem Weg zu einem Staatsbesuch in Japan. Eine solche Strategie sei «zu clever» und «nicht richtig».
Gleichzeitig machte Trump aber klar, dass er eine weitere eigene Präsidentenkandidatur nicht kategorisch ausschliesst. Er sagte: «Ich würde es lieben. Ich habe die besten Umfragewerte überhaupt.» Auf Nachfrage, ob er dem Vance‑Ticket zur Seite stehen werde, sagte Trump: «Ich denke, das Volk würde das nicht mögen.» Er fügte hinzu, es «wäre nicht richtig». Gleichzeitig lobte er Vance und den Aussenminister Marco Rubio als mögliche kraftvolle Kombination für das Jahr 2028: «Wenn die beiden eine Gruppe bildeten, wäre sie unschlagbar.»
Die Debatte war durch Aussagen seines ehemaligen Chefstrategen Steve Bannon entfacht worden. Dieser hatte in einem Interview mit The Economist angedeutet, es gebe einen Plan, mit dem Trump eine dritte Amtszeit antreten könne – trotz des 22. Verfassungszusatzes, der dies explizit verbietet. «Er wird eine dritte Amtszeit bekommen», so Bannon kryptisch.