In einer neuen Folge des ZDF-Podcasts «Der Trump-Effekt» hat sich Elmar Thevessen, Leiter des ZDF-Studios in Washington, für seine Falschaussagen über den konservativen US-Aktivisten Charlie Kirk entschuldigt. Bei einer früheren Diskussion in der Talksendung «Markus Lanz» hatte Thevessen behauptet, Kirk habe gefordert, Homosexuelle müssten gesteinigt werden – eine Aussage, die sich als unzutreffend herausstellte.
Elmar Theveßen entschuldigt sich für Kirk-Berichterstattung. Das verdient Respekt. pic.twitter.com/UR1PGFhFfa
— Anabel Schunke (@ainyrockstar) October 1, 2025
«Das, was ich gesagt habe, hat er so nicht gesagt. Deswegen war es falsch und deswegen entschuldige ich mich auch», sagte Thevessen nun im Podcast. Der Fehler sei nicht versehentlich passiert, sondern Ausdruck eines überheblichen Umgangs mit der eigenen Meinung: «Das hat vielleicht ein Stück weit damit zu tun, wenn man eine Situation hat, wo man eine gewisse Selbstgewissheit mitbringt.»
Tief beeindruckt zeigt sich Thevessen von Kirks Witwe Erika, die dem Attentäter ihres Mannes öffentlich vergeben hatte. «Die Antwort auf Hass ist nicht Hass. Die Antwort ist Liebe», zitierte er ihre Worte. Diese Haltung habe ihn zutiefst bewegt, berichtet das Nachrichtenportal Nius. Sie sei ihm Mahnung und Ansporn zugleich, künftig präziser zu arbeiten und nur noch das zu sagen, was belegt sei.
Die Aussagen Thevessens waren in sozialen Netzwerken und konservativen US-Medien scharf kritisiert worden.