Ein Angriff auf die Stromversorgung legt den Südwesten Berlins lahm. 45.000 Haushalte sind betroffen und 2200 Unternehmen. Der Schweizer Tages-Anzeiger nennt die weitreichenden Folgen: «Heizungen steigen aus, Kühlschränke tauen ab, Herde bleiben kalt, Handys verlieren Empfang, das Internet bricht zusammen, S-Bahnlinien sind unterbrochen, Alarmanlagen funktionieren nicht mehr, viele Geschäfte schliessen.» Besonders hart betroffen seien «die Schwächsten», Senioren, Kranke, Kinder.
Bekannt zu dem Anschlag hat sich die linksextreme «Vulkangruppe». Sie will «den Herrschenden den Saft abdrehen», trifft aber vor allem ältere und anfällige Menschen. Sie rückt den Sabotageakt in den Kontext der Klimapolitik, prangert die «Gier nach Energie» an und die «imperiale Lebensweise». Ganze Regionen würden «unter der Hitze unbewohnbar». Darum müssen nun Alte, Kranke, Kinder und alle anderen im Berliner Südwesten frieren.
Der politische Irrsinn des kriminellen Aktes der bekennenden Linksextremen ist offenkundig. Trotzdem sieht die Bundesrepublik den Feind immer noch «rechts» und in friedlichen, demokratischen Wählern, die sich für die Alternative entscheiden. Samt den «Omas gegen rechts», die jetzt möglicherweise mitfrieren.