Der legendäre Musenalp-Express ist in neuer Form zurück: Klimaschützerin Luisa Neubauer versucht sich für die Republik mit schmalzigen Sprüchen über die Natur
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Der legendäre Musenalp-Express ist in neuer Form zurück: Klimaschützerin Luisa Neubauer versucht sich für die Republik mit schmalzigen Sprüchen über die Natur

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Der legendäre Musenalp-Express ist in neuer Form zurück: Klimaschützerin Luisa Neubauer versucht sich für die Republik mit schmalzigen Sprüchen über die Natur
Der legendäre Musenalp-Express ist in neuer Form zurück: Klimaschützerin Luisa Neubauer versucht sich für die Republik mit schmalzigen Sprüchen über die Natur
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Die ältere Generation kennt sie noch, die Schweizer Jugendzeitschrift Musenalp-Express, die rund fünfzehn Jahre lang bis 1990 erschien. Das Konzept des kostenlosen Magazins: Jeder durfte mitmachen.

Die junge Leserschaft schrieb fleissig Gedichte und Kurzgeschichten, schickte Tagebucheinträge oder fotografierte einen Regenbogen. Es durfte auch gern holprig geschrieben oder verwackelt sein. Hauptsache, es berührte das Herz.

Sören Stache/DPA/Keystone
Klimaaktivistin Luisa Neubauer.
Sören Stache/DPA/Keystone

Das Onlinemagazin Republik, 2018 lanciert, um den Journalismus und damit gleich auch die Demokratie zu retten, scheint das Konzept wiederbeleben zu wollen. Im Zug ihrer Klimawandel-Offensive setzt die Redaktion auf rührige Sinnsprüche von anderweitig prominenten Hobbydichtern.

Im neuesten Newsletter «Challenge accepted» aus dem sogenannten Klimalabor der Republik ist die Reihe an Luisa Neubauer, Klimaaktivistin und eine Art deutsche Version von Greta Thunberg.

Brav erfüllt sie die Auflage der Redaktion, den Satz «Ich wünschte mir, 2026 würden mehr Menschen …» zu Ende zu formulieren. Das Resultat hat echte Musenalp-Qualität.

«Ich wünschte mir … 2026 würden mehr Menschen den Vögeln zuhören, dem Wind in den Bäumen», dichtet Neubauer für die Leserschaft der Republik vor sich hin.

Jahreszeitbedingt sind viele Vögel in der Tat allmählich zurück aus dem Süden. Je nach Wohnlage bleibt einem frühmorgens gar nichts anderes übrig, als ihnen zuzuhören, wenn sie ihre Streitigkeiten direkt vor dem Fenster austragen. Man muss einfach hoffen, dass sie dann und wann eine Pause einlegen, damit sich die Gelegenheit ergibt, auch noch den Wind zu vernehmen, aber wenn sich das Klima neuerdings auf diese Weise retten lässt statt über Verbote, Einschränkungen und Technologie-Feindlichkeit, kann man diese täglichen fünf Minuten sicherlich investieren.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.