Die Liste liest sich wie ein «Who’s who» der Mächtigen, der Reichen und zumindest teilweise sogar der Schönen: Elon Musk, Bill Clinton, Labour-Lord Mandelson, Richard Branson, Donald Trump und nun auch die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit und so weiter.
Natürlich sind auch der englische Ex-Prinz Andrew und seine Partnerin Sarah Ferguson wieder dabei, und diesmal sogar eine ihrer Töchter.
New York State Sex Offender Registry via AP
Mit all diesen Persönlichkeiten stand der rechtmässig verurteilte amerikanische Investor Jeffrey Epstein wenigstens zeitweise in mehr oder weniger engem Kontakt. Noch und noch veröffentlicht das amerikanische Justizministerium Dokumente, die Kontakte zwischen Epstein und dem Rest der Welt belegen, allein jetzt wieder drei Millionen.
Epstein verbrachte anscheinend Tag und Nacht damit, mit der aktuellen Elite zu verkehren. Mitunter unterlegte er diesen Austausch mit grosszügigen Geldüberweisungen.
Für welche Dienstleistungen genau, weiss niemand oder kann sich wie Mandelson nicht mehr daran erinnern. Vor allem aber verfügte Epstein über das Talent, mit jedem und jeder auf gutem Fuss zu stehen: Wer kann schon mit Elon Musk, Steve Bannon, den Clintons und Michael Jackson gut?
Epstein mag gegen Gesetze verstossen haben, ideologische Scheuklappen kannte er sicher nicht.
Und noch etwas fällt auf in dieser Causa: Wer etwas verbrochen hat, pflegt die Spuren zu verwischen. Epstein und seine Partnerin Ghislaine Maxwell waren jedoch geradezu zwanghaft bemüht, alles und jedes zu dokumentieren. Andernfalls wären diese Millionen-Files niemals zustande gekommen.