Deutsche Bahn bleibt beim Ausbau weit hinter Zielen zurück
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Deutsche Bahn bleibt beim Ausbau weit hinter Zielen zurück

2024 hat die Deutsche Bahn lediglich rund 20 Kilometer neue Oberleitungen an ihrem Schienennetz installiert. Damit fällt der Ausbau der Elektrifizierung weit hinter die von Umweltverbänden und der Branche geforderten Ziele zurück. Der Anteil elektrifizierter Strecken liegt in Deutschland derzeit bei 62 Prozent – deutlich zu wenig, um die Klimaziele im Verkehr zu erreichen, so der Verband Allianz pro Schiene.

LENNART PREISS / KEYSTONE
Deutsche Bahn bleibt beim Ausbau weit hinter Zielen zurück
LENNART PREISS / KEYSTONE

Wie der Spiegel berichtet, fordert die Allianz gemeinsam mit dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), dass bis 2035 mindestens 80 Prozent des Netzes elektrifiziert sein müssen. Um dieses Ziel zu erreichen, wären knapp 600 Kilometer Neubau pro Jahr notwendig – aktuell liegt der Durchschnitt bei gerade einmal 75 Kilometern.

Verbandschef Dirk Flege kritisiert: «Bislang wurden lediglich 75 Kilometer Oberleitungen pro Jahr im staatlichen Eisenbahnnetz gebaut.» Hoffnung setzt die Branche auf die neue Bundesregierung: Zwar fehlen im Koalitionsvertrag klare Ausbauziele, doch sollen künftig bürokratische Hürden wie das Kosten-Nutzen-Verhältnis wegfallen. Projekte könnten dadurch schneller umgesetzt werden.

Finanzielle Mittel sind laut Bericht ebenfalls vorhanden. Die Elektrifizierung soll künftig aus dem deutlich aufgestockten Klima- und Transformationsfonds erfolgen. Zudem sei die Branche personell besser aufgestellt, da vermehrt Fachkräfte wie Oberleitungsmonteure ausgebildet werden.

Besonders kritisch sieht die Allianz den Zustand an den Grenzen: Nur 28 von 57 Übergängen zu Nachbarländern verfügen über eine Oberleitung – gerade an den Schnittstellen zu Polen und Tschechien bestehe enormer Nachholbedarf, auch im Hinblick auf militärische Logistik.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.