Deutsche «Integrationsoffensive»: 2000 Türken sollen im Sommer an Flughäfen arbeiten. Ist das Problem mit fehlenden Fachkräften damit gelöst?
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Deutsche «Integrationsoffensive»: 2000 Türken sollen im Sommer an Flughäfen arbeiten. Ist das Problem mit fehlenden Fachkräften damit gelöst?

Deutschland hat ein Herz. Weniger für sich selbst als vielmehr für die Türkei.

2000 Türken sollen je 6000 Euro in der Sommersaison erhalten – in drei Monaten. Wofür? Für ihren Einsatz an deutschen Flughäfen. Dort sollen sie dem «menschengemachten» Flughafenchaos entgegentreten.

Moment! Energie, Lebensmittel, Benzin? Alles wird teurer, auch Deutsche brauchen Geld.

MARTIN RUETSCHI / KEYSTONE
Mitarbeiter des Bodenpersonals auf dem Flughafen Muenchen, Deutschland, am 8
MARTIN RUETSCHI / KEYSTONE

Daher: Gibt es wirklich niemand anderes für die Gepäckabfertigung in Deutschland? Niemand, der sich dieser Aufgabe annehmen könnte? Frei nach marktwirtschaftlichen Prinzipien? Mini-Jobber, Studenten oder Rentner?

Nein. Stattdessen lässt die Bundesregierung türkische «Fachkräfte» einfliegen (ja, mit dem Flugzeug). Wo bleibt da das Herz fürs Klima?

Vielleicht möchte die Ampel-Regierung aber auch unerlaubt eingereisten Zuwanderern einen Aufenthalt in Deutschland erleichtern. Das steht zur Disposition: «Integrationsoffensive» nennt sich das, was abgelehnten Asylbewerbern blühen könnte.

Langwierige Asylverfahren wären kurzerhand ausgehebelt.

Bei diesem ganzen politischen Kokolores ist eines sicher: Weder Asylanten, Migranten noch Deutschen ist damit geholfen.

Stattdessen lacht sich das politische Berlin ins Fäustchen: Wieder einmal ein Problem verschlimmbessert. Denn der Bürokratie-Apparat wächst und wächst.

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