Deutsche Schüler können immer schlechter lesen, schreiben und rechnen. Schuld daran sind die geschlossenen Schulen während der Pandemie und die Migration
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Die Weltwoche

Deutsche Schüler können immer schlechter lesen, schreiben und rechnen. Schuld daran sind die geschlossenen Schulen während der Pandemie und die Migration

Eine grosse Untersuchung mit einem erschreckenden Resultat: Die schulischen Leistungen gehen in Deutschland konstant und rapide nach unten.

Die Grundschüler können immer schlechter rechnen, schreiben und lesen. Das ergab eine bundesweite Studie des Instituts für Qualitätssicherung im Bildungswesen.

Einbezogen wurden über 26.000 Schülerinnen und Schüler aus 1400 Schulen.

Auch mit der Orthografie geht es bergab, und in der Schule zuhören mögen viele der Jungen schon lange nicht mehr. Ein hoher Anteil der Viertklässler erreicht nicht einmal die Mindeststandards.

Z1022/_PATRICK PLEUL / KEYSTONE
ARCHIV - Flüchtlingskinder lernen in einer Klasse der Astrid-Lindgren-Grundschule am 02
Z1022/_PATRICK PLEUL / KEYSTONE

Die Kultusminister sehen die Gründe hauptsächlich in den Unterrichtsausfällen durch die Corona-Massnahmen (Schulschliessungen). Immerhin räumte die Präsidentin der Konferenz gegenüber der ARD-«Tagesschau» ein: «Das allein erklärt die Entwicklung nicht. Wir haben eine sich stark verändernde Schülerschaft in Deutschland. Es gibt einen erheblichen Zuwachs von Kindern mit Migrationsgeschichte.»

Leistungsmässig noch einigermassen gut da stehen die Schüler in Bayern. Doch auch im Freistaat wird es immer enger und schwieriger. «Der Zustand ist gravierend», erklärte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann.

Zwölf von sechzehn Bundesländern gaben inzwischen an, dass sie für Flüchtlinge keinen Platz mehr haben.

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