«Deutschland muss sich Sorgen machen, wegen Beihilfe zum Genozid in Gaza verurteilt zu werden»: UN-Sonderberichterstatterin Albanese kritisiert in Berlin deutsche Israel-Politik
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

«Deutschland muss sich Sorgen machen, wegen Beihilfe zum Genozid in Gaza verurteilt zu werden»: UN-Sonderberichterstatterin Albanese kritisiert in Berlin deutsche Israel-Politik

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
«Deutschland muss sich Sorgen machen, wegen Beihilfe zum Genozid in Gaza verurteilt zu werden»: UN-Sonderberichterstatterin Albanese kritisiert in Berlin deutsche Israel-Politik
«Deutschland muss sich Sorgen machen, wegen Beihilfe zum Genozid in Gaza verurteilt zu werden»: UN-Sonderberichterstatterin Albanese kritisiert in Berlin deutsche Israel-Politik
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Francesca Albanese hat in Berlin Deutschlands Rolle im Gaza-Krieg scharf kritisiert und vor möglichen rechtlichen Konsequenzen gewarnt. Die UN-Sonderberichterstatterin erklärte: «Deutschland muss sich Sorgen machen, wegen Beihilfe zum Genozid in Gaza verurteilt zu werden.»

Der Auftritt erfolgte im Kino Babylon im Rahmen der Vorführung der Dokumentation «Disunited Nations», die die Krise der Vereinten Nationen und deren Rolle im Nahostkonflikt thematisiert. Die rund 500 Plätze waren ausverkauft. Gleichzeitig kam es vor dem Kino zu Protesten und Gegenprotesten unter Polizeiaufsicht. Auch im Anschluss an die Veranstaltung kam es gemäss einem Bericht in der Berliner Zeitung zu kurzzeitigen Spannungen im Saal.

Bernd von Jutrczenka/DPA/Keystone
Francesca Albanese spricht in Berlin über den Gaza-Krieg
Bernd von Jutrczenka/DPA/Keystone

Der Film zeigt drastische Bilder aus Gaza und greift Vorwürfe mutmasslicher Menschenrechtsverletzungen auf, darunter Berichte über Misshandlungen in Gefängnissen. Albanese nutzte ihren Auftritt dazu, ihre Kritik an Deutschland zu bekräftigen. Sie warf der Bundesregierung vor, ihrer besonderen Verantwortung für das Völkerrecht nicht gerecht zu werden, und verwies auf fortgesetzte Waffenlieferungen an Israel. Zudem kritisierte sie westliche Medien für eine aus ihrer Sicht einseitige Berichterstattung. Gleichzeitig betonte sie, das Völkerrecht bleibe verbindlich, auch wenn es verletzt werde, und forderte Reformen der Uno.

Albanese steht seit längerem im Zentrum internationaler Kontroversen. In einem Bericht aus dem Jahr 2024 hatte sie Israel Völkermord in Gaza vorgeworfen. Diese Einschätzung wird laut Darstellung im Film von verschiedenen internationalen Organisationen und Forschern geteilt. Zugleich sieht sich Albanese erheblichem politischem Druck ausgesetzt, darunter Sanktionen der USA sowie Rücktrittsforderungen aus europäischen Regierungen.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.