Deutschland und Italien lehnen Teilnahme an Trumps Friedensrat ab
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Deutschland und Italien lehnen Teilnahme an Trumps Friedensrat ab

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Deutschland und Italien lehnen Teilnahme an Trumps Friedensrat ab
Deutschland und Italien lehnen Teilnahme an Trumps Friedensrat ab
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Bundeskanzler Friedrich Merz hat den von US-Präsident Donald Trump gegründeten sogenannten Friedensrat in seiner derzeitigen Form abgelehnt. Die Führungsstruktur des Gremiums könne man «aus verfassungsrechtlichen Gründen in Deutschland nicht akzeptieren», sagte Merz bei einer Pressekonferenz anlässlich der deutsch-italienischen Regierungskonsultationen in Rom.

GIUSEPPE LAMI / KEYSTONE
epa12675228 Italian Prime Minister Giorgia Meloni (R) and German Chancellor Friedrich Merz attend an intergovernmental summit between Italy and Germany at Villa Doria Pamphilj in Rome, Italy, 23 January 2026
GIUSEPPE LAMI / KEYSTONE

Grundsätzlich zeigte sich Merz aber offen für neue Kooperationsformate mit den USA. Deutschland sei bereit, über andere Formen der Zusammenarbeit zu sprechen, wenn das Ziel sei, Frieden näherzubringen, sagte der Kanzler. Dies könne nicht nur den Nahen Osten, sondern auch die Ukraine betreffen.

Auch Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni erklärte, der Friedensrat sei nicht mit der italienischen Verfassung vereinbar. Deutschland und Italien werden dem Gremium daher nicht beitreten. In Europa wird der Friedensrat vielfach als Konkurrenz zu den Vereinten Nationen gesehen.

US-Präsident Trump hatte den Friedensrat am Donnerstag beim Weltwirtschaftsforum in Davos ins Leben gerufen. Neunzehn Staaten unterzeichneten das Gründungsdokument, darunter Argentinien und Ungarn. Laut Satzung hat Trump den Vorsitz inne, entscheidet über Einladungen und verfügt über ein Vetorecht bei allen Abstimmungen.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.