Deutschlands Kultur-Ministerin stört sich am Kreuz auf dem Humboldt-Forum. Das Christentum ist ihr keinen Pfifferling mehr wert
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Deutschlands Kultur-Ministerin stört sich am Kreuz auf dem Humboldt-Forum. Das Christentum ist ihr keinen Pfifferling mehr wert

Claudia Roth, 66, frischgebackene Kulturstaatsministerin, die Mutter Beimer der Grünen und Diversitäts-Liesl vom Dienst, will sich nicht mit dem golden schimmernden Kreuz auf der Kuppel des wiederaufgebauten Berliner Hohenzollernschlosses abfinden, in dem das Humboldt-Forum untergebracht ist.

Besonders schlimm: Die originalgetreue Inschrift, die Friedrich Wilhelm VI. von Preussen aus einigen Bibelversen zusammengesetzt hatte: «Es ist in keinem anderen Heil, ist auch kein anderer Name den Menschen gegeben, denn in dem Namen Jesu, zur Ehre Gottes des Vaters. Dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind.»

MARKUS SCHREIBER / KEYSTONE
Gruenen Vorsitzende Claudia Roth laechelt am Montag, 7
MARKUS SCHREIBER / KEYSTONE

So nicht!, ruft Frau Roth aus, einst Managerin der Anarcho-Band «Ton, Steine, Scherben»: «Wir müssen uns dringend darüber verständigen, wie das Humboldt-Forum zu einem Ort der Weltoffenheit werden kann.»

Nun sind die Brüder Alexander und Wilhelm von Humboldt geradezu idealtypische Vertreter der preussischen Weltoffenheit gewesen, denen die Wissenschaft über alles ging, aber heute ist der Begriff zur allerbilligsten Münze eines vermeintlich fortschrittlichen Bewusstseins geworden, das weder weiss, woher es kommt, noch, wohin es geht.

Stattdessen dominiert die geistige Kapitulation, eine rasende Selbstverleugnung, die vor lauter Begeisterung über das – im Übrigen gar nicht verstandene – Andere das Eigene vergisst.

Das Christentum ist, erst recht im gottverlassenen Berlin, keinen Pfifferling mehr wert, während orthodoxe Islamverbände artig hofiert werden. Der Clou dieser peinlichen Selbstaufgabe im Namen der Vielfalt: Weder die jüdische noch die islamische Glaubensgemeinschaft hat sich über das Kreuz beschwert.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.