Deutschlands Staatsdefizit steigt 2025 auf fast 120 Milliarden Euro
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Deutschlands Staatsdefizit steigt 2025 auf fast 120 Milliarden Euro

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Deutschlands Staatsdefizit steigt 2025 auf fast 120 Milliarden Euro
Deutschlands Staatsdefizit steigt 2025 auf fast 120 Milliarden Euro
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Das Staatsdefizit in Deutschland ist 2025 auf 119,1 Milliarden Euro gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, lag das Finanzierungsdefizit von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung bei 2,7 Prozent der Wirtschaftsleistung. Auf vorläufiger Basis war die Wiesbadener Behörde von 2,4 Prozent ausgegangen. Der EU-Stabilitäts- und Wachstumspakt sieht eine Obergrenze von 3 Prozent vor.

HANNES P ALBERT / KEYSTONE
Deutschlands Staatsdefizit steigt 2025 auf fast 120 Milliarden Euro
HANNES P ALBERT / KEYSTONE

Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich das Defizit um 3,9 Milliarden Euro (2024: 115,3 Milliarden Euro). Die Ausgaben stiegen stärker als die Einnahmen. Rund zwei Drittel des gesamtstaatlichen Defizits entfielen mit 79,6 Milliarden Euro auf den Bund. Dessen Fehlbetrag wuchs um 18,6 Milliarden Euro gegenüber 2024. Die Gemeinden verzeichneten ein Minus von 28,1 Milliarden Euro nach 21,0 Milliarden im Vorjahr.

Die Länder halbierten ihr Defizit auf 9,8 Milliarden Euro. Auch die Sozialversicherung reduzierte ihr Minus auf 1,7 Milliarden Euro nach 11,8 Milliarden Euro im Jahr 2024. Dennoch wiesen alle vier Teilsektoren erneut ein Finanzierungsdefizit aus.

Die Staatseinnahmen stiegen 2025 um 5,7 Prozent auf 2140,2 Milliarden Euro. Die Sozialbeiträge erhöhten sich um 8,9 Prozent. Die Steuereinnahmen legten um 3,5 Prozent auf 1031,5 Milliarden Euro zu. Für das laufende Jahr erwarten Fachleute eine steigende Neuverschuldung.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.