Dicker, fetter Staatsfunk: Der deutsche öffentlich-rechtliche ist der grösste Europas. Er verschlingt 8,4 Milliarden und umfasst 21 TV-Sender und 73 Radioprogramme
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Dicker, fetter Staatsfunk: Der deutsche öffentlich-rechtliche ist der grösste Europas. Er verschlingt 8,4 Milliarden und umfasst 21 TV-Sender und 73 Radioprogramme

Der deutsche öffentlich-rechtliche Rundfunk (ÖRR) ist ein Monster – der europaweit grösste seiner Art.

In keinem anderen Land verfügt der ÖRR über ein grösseres Budget. Bei ARD, ZDF und Deutschlandradio geht es nicht um Millionen, sondern um Milliarden.

Wer’s nicht glaubt, hier die nackten Zahlen: 2021 spülte der Rundfunkbeitrag mehr als 8,4 Milliarden Euro in die Kassen des Staatsfunks. Hinzu kommen mehrere Hundert Millionen Euro Werbeeinnahmen.

Dicker, fetter Staatsfunk: Der deutsche öffentlich-rechtliche ist der grösste Europas. Er verschlingt 8,4 Milliarden und umfasst 21 TV-Sender und 73 Radioprogramme

Damit betrieben werden 21 Fernsehsender, 73 Radioprogramme, 16 Orchester sowie Big Bands und dazu noch 8 Chöre.

Hinzu kommen immer mehr Online-Programme wie das teils linksradikale Netzwerk Funk.

Das Zwangsgebühren-finanzierte Medienkonglomerat beschäftigt rund 28.000 festangestellte Mitarbeiter. Noch einmal fast 1000 arbeiten übrigens bei der «ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice»-Stelle, die die Rundfunkgebühren jedes Haushalts und jedes Unternehmens einzieht.

Immer wieder im Fokus stehen auch die Gehälter der Intendanten der neun ARD-Landesrundfunkanstalten und des ZDF. Am meisten beziehen:

- Tom Buhrow (WDR), 413.000 Euro
- Norbert Himmler (ZDF), 372.000 Euro
- Kai Gniffke (SWR), 361.000 Euro
- Joachim Knuth (NDR), 346.000 Euro
- Katja Wildermuth (BR), 340.000 Euro

Gemäss einer Studie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und der Universität Klagenfurt aus dem Jahr 2019 führt der deutsche öffentlich-rechtliche Rundfunk nicht nur die Budget-Rangliste an, sondern auch diejenige der Sendestunden: 800.000 Sendestunden sind es in Deutschland, in Lettland nur 80.000.
Zum Vergleich: Ein Jahr hat 8760 Stunden.

Viele Haushalte und Unternehmen ächzen unter Inflation, Energiekrise und Preissprüngen. Auch öffentlich-rechtliche Medien rufen zum Sparen auf.

Ein möglicher Posten wären die 18,36 Euro, die jeden Monat bedingungslos dem ÖRR zufliessen.

Oder braucht diese Institution wirklich so viel Geld?

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.