Nach der Entscheidung des Kongresses, die verbliebenen Epstein-Akten freizugeben, bereitet die Trump-Regierung eine politische Gegenoffensive vor. Dies berichten mehrere US-Medien. Ein Regierungsbeamter sagte anonym zu Politico: «Die Demokraten werden das noch bereuen.»
Im Weissen Haus heisst es, einige Republikaner hätten gemeinsam mit den Demokraten eine «Ablenkung» befördert. Zugleich fürchteten Regierungsmitarbeiter, dass selbst vollständige Transparenz einen Teil der republikanischen Basis nicht zufriedenstellen werde.
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Zudem lässt Trump mögliche Verbindungen Epsteins zu Demokraten wie Bill Clinton, Larry Summers und Reid Hoffman untersuchen. Ein zweiter Beamter sagte: «Präsident Trump hat nichts zu verbergen, aber die Demokraten sollten sehr viel Angst haben, weil sie Geheimnisse zu verbergen haben.»
Die Unterlagen enthalten auch eine E-Mail Epsteins von 2018, in der er behauptet, Trump habe «von den Mädchen gewusst». Trump weist dies zurück; belastbare Hinweise gibt es nicht.