Die FDP will Gewalttäter härter anfassen, so ihr Positionspapier. Derweil verhindert FDP-Ständerat Caroni die Nennungen der Nationalität bei verdächtigten Kriminellen
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Die FDP will Gewalttäter härter anfassen, so ihr Positionspapier. Derweil verhindert FDP-Ständerat Caroni die Nennungen der Nationalität bei verdächtigten Kriminellen

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Die FDP will Gewalttäter härter anfassen, so ihr Positionspapier. Derweil verhindert FDP-Ständerat Caroni die Nennungen der Nationalität bei verdächtigten Kriminellen
Die FDP will Gewalttäter härter anfassen, so ihr Positionspapier. Derweil verhindert FDP-Ständerat Caroni die Nennungen der Nationalität bei verdächtigten Kriminellen
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Unter dem neuen Führungsduo Susanne Vincenz-Stauffacher und Benjamin Mühlemann will die FDP vermehrt auf das Thema Sicherheit setzen. In einem neuen Positionspapier fordert die Partei eine Verschärfung des Strafrechts. Denn grosse Teile der Bevölkerung hätten das früher in der Schweiz herrschende Sicherheitsgefühl verloren.

© KEYSTONE / PETER KLAUNZER
Staenderatspraesident Andrea Caroni, FDP-AR, laeutet die Glocke zu Beginn der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 8
© KEYSTONE / PETER KLAUNZER

Die FDP fordert für verschiedene Delikte einen höheren Strafrahmen und genügend Personal bei Polizei und Staatsanwaltschaft. Auch die illegale Migration wollen die Freisinnigen künftig anpacken. Dass sie jetzt die innere Sicherheit und die Kriminalität auf die Agenda setzen, ist lobenswert.

Dazu passt indessen sehr schlecht, dass ausgerechnet mit dem Stichentscheid von Andrea Caroni (FDP) die ständerätliche Rechtskommission darauf verzichten will, die Nationalität von Straftätern bei Polizeimeldungen zwingend zu erwähnen. Eine parlamentarische Initiative von SVP-Nationalrat Benjamin Fischer verlangt, dass die Polizei und die Behörden Alter, Geschlecht und Herkunft von Verdächtigen zwingend angeben müssen.

Eine solche Sicherheitspolitik des Hüst und Hott, rechts blinken und links abbiegen, ist leider bei der FDP kein Einzelfall. Dieses widersprüchliche Gebaren schwächt aber die Glaubwürdigkeit massiv und lässt ernste Zweifel aufkommen, ob es den Freisinnigen wirklich ernst ist beim Versuch, Kriminelle endlich härter anzupacken, deren Herkunft zu thematisieren, um dann auch endlich den Sumpf des Asylchaos trockenzulegen.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.