Ein Bericht in der Sendung «Rendez-vous am Mittag» von SRF sollte auch uns zu denken geben. In der südfranzösischen Stadt Nîmes gehören Schiessereien unter jugendlichen Drogenbanden, viele mit Migrationshintergrund, mittlerweile zum Alltag. Darauf haben die Stadtbehörden jetzt mit einer Ausgangssperre für unter 16-Jährige von 21 Uhr abends bis 6 Uhr morgens in sechs betroffenen Quartieren der Stadt reagiert. Ob man mit dieser Massnahme Jugendliche ohne Perspektive tatsächlich von Drogenhandel und Kriminalität abhalten kann, ist allerdings unwahrscheinlich.
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Gerade solche Beispiele sollten uns eine Warnung sein. Denn der Drogenkonsum und der Drogenhandel sind auch hierzulande ein ernstzunehmendes Problem. Egal, welche Zeitung man aufschlägt, irgendwo finden sich immer auch ein paar Zeilen über kriminelle Ausländer oder Messerstechereien unter Jugendlichen mit Migrationshintergrund.
Vielenorts wird es ungemütlich auf den Strassen – nicht nur nachts. Das führt bereits zu Verhaltensänderungen. Frauen halten sich abends nicht mehr gerne in der Nähe von Bahnhöfen auf und vermeiden es, sich allein in ein Zugabteil zu setzen. Für sie wird auch die Heimfahrt vom Ausgang zum Spiessrutenlauf. Und die Zeiten, in denen man sich mit Uber oder Bolt sicher nach Hause fahren lassen konnte, sind wegen diverser Übergriffe jetzt auch vorbei.
Über offene Bandenkriege wie in Frankreich lesen wir derzeit noch nichts in den Medien. Messerstechereien, Drohungen und Raubüberfälle in gewissen Grossstädten aber sind deren Vorläufer. Statt – wie Frankreich – zuzuschauen, wie die Situation eskaliert, und dann Ausgangssperren zu verhängen, sollten wir kriminelle Ausländer konsequent in ihre Heimatländer ausschaffen. Eine Kuscheljustiz führt zu Zuständen wie in Frankreich.