Die Kuh muss weg: Der Zürcher Gemeinderat will gegen landwirtschaftlich erzeugte Abgase vorgehen. Kommt auch dieser Polit-Furz durch?
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Die Kuh muss weg: Der Zürcher Gemeinderat will gegen landwirtschaftlich erzeugte Abgase vorgehen. Kommt auch dieser Polit-Furz durch?

Ein kleiner Trost für die Zürcher Autofahrer: Nicht nur ihnen geht es an den Kragen, sondern auch den Bauern, die als Pächter städtische Höfe betreiben.

Der Stadt Zürich, deren Parlament bezüglich echter oder vermeintlicher Klimaschutzmassnahmen an fanatischer Hingabe kaum zu übertreffen ist, sind nun sogar die furzenden Kühe ein Dorn in der Weltrettungsseele, wie die NZZ schreibt. Die Kühe sollen zwar die städtischen Wiesen und Weiden wegfressen, aber bitte möglichst ohne die Entlastung des körperlichen Überdrucks, den der Verdauungsapparat der Rindviecher nun einmal erzeugt.

BORIS ROESSLER / KEYSTONE
Die Kuh muss weg: Der Zürcher Gemeinderat will gegen landwirtschaftlich erzeugte Abgase vorgehen. Kommt auch dieser Polit-Furz durch?
BORIS ROESSLER / KEYSTONE

Des Teufels ist diesmal nicht das CO2, sondern das Methangas, das den tierischen Gedärmen entweicht. Wie immer in solchen Fällen soll die politische Absicht durch passende Studien abgesichert werden. Das Ziel ist klar: die furzende Kuh, unser liebenswertes Nationaltier, soll durch Esel, Kaninchen oder Giraffen ersetzt werden, auf dass in Zukunft die tierische Umweltbelastung zumindest auf dem Gebiet der Stadt Zürich entfällt.

Es wäre gefährlich, die Vorgabe des Zürcher Gemeinderates zu unterschätzen. Erfahrungsgemäss kann diese nur darin bestehen, nach den Kühen auch der Bevölkerung das Furzen auszutreiben, um als erste furzfreie Stadt in die Weltgeschichte einzugehen.

Wie zu jedem Thema lassen sich mit Sicherheit auch Studien bestellen, die dem menschlichen Furz zwar eine befreiende Wirkung für Körper und Seele zugestehen, diese mehr oder weniger zarten Luftbewegungen aber als beklagenswerte Umweltbelastung darstellen würden.

Konsequenz: Die menschliche und auch zwischenmenschliche Würze durch Fürze muss weg. Der Schritt zur städtischen Furzpolizei als weiterem Überwachungsorgan für politisch korrekte Verdauung, verbunden mit einem umweltneutralen Ernährungsplan, wäre geebnet. Die linken Freunde des Überwachungs- und Bemutterungsstaates hätten ein weiteres Ziel erreicht.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.