«Die Linke lässt man alles sagen, die AfD gar nichts»: Dieter Bohlen attackiert Friedrich Merz. Von der aktuellen Regierung sei er «viel enttäuschter» als von der Ampel
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

«Die Linke lässt man alles sagen, die AfD gar nichts»: Dieter Bohlen attackiert Friedrich Merz. Von der aktuellen Regierung sei er «viel enttäuschter» als von der Ampel

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
«Die Linke lässt man alles sagen, die AfD gar nichts»: Dieter Bohlen attackiert Friedrich Merz. Von der aktuellen Regierung sei er «viel enttäuschter» als von der Ampel
«Die Linke lässt man alles sagen, die AfD gar nichts»: Dieter Bohlen attackiert Friedrich Merz. Von der aktuellen Regierung sei er «viel enttäuschter» als von der Ampel
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Poptitan Dieter Bohlen meldet sich mit deutlicher Kritik zur deutschen Politik zu Wort – und spart dabei weder Bundeskanzler Friedrich Merz noch andere Spitzenpolitiker an der Regierungsspitze aus. In einem Interview mit der Bild-Zeitung beklagt der 71-Jährige die politische und wirtschaftliche Lage in Deutschland und spricht sich für einen offenen Umgang mit der AfD aus – trotz eigener Distanz zur Partei.

«Die Linke lässt man alles sagen, die AfD gar nichts»: Dieter Bohlen attackiert Friedrich Merz. Von der aktuellen Regierung sei er «viel enttäuschter» als von der Ampel

«So, wie das aktuell läuft, kann das nichts werden», sagt Bohlen über die aktuelle Regierung. «Aber im Vergleich alte und neue Regierung: Ich bin heute viel enttäuschter.» Besonders frustriert zeigt sich der DSDS-Juror vom Kanzler: Merz habe nicht die Durchsetzungskraft, die nötig wäre, um das Land zu führen. «Die CDU hat viel mehr Stimmen geholt als die SPD. Es kann nicht sein, dass der kleinere Partner sich immer durchsetzt», so der Musikstar weiter. Merz müsse «auf den Tisch hauen» und «Meinungsvormacht» zeigen.

Kritik richtet Bohlen auch gegen Arbeitsministerin Bärbel Bas («selten dämlich») und SPD-Chef Lars Klingbeil, dessen wirtschaftspolitische Kompetenz er in Zweifel zieht. Aussenminister Johann Wadephul bezeichnet er gar als «untragbar».

Zur AfD sagte Bohlen: «Man hat alles versucht: Parteiverbot, mediale Brandmarkung. Das hat die AfD nur interessant gemacht. Ich bin kein Fan der AfD. Im Gegenteil. Aber Verbote sind falsch.» Stattdessen solle man die Partei mit Argumenten stellen. «Dann würden die Leute sehen, dass vieles absoluter Blödsinn ist, was die AfD erzählt. Die Linke lässt man alles sagen. Die AfD gar nichts.»

Über AfD-Chefin Alice Weidel sagte Bohlen: «Ich finde die Sachen, die sie sagt, nicht gut, aber sie ist eine gute Rednerin. Sie legt den Finger in die Wunde, spricht Probleme an. Vieles ist vereinfacht und polemisch.»

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.