Die Mitte-Partei fürchtet sich vor der «Keine 10-Millionen-Schweiz»-Abstimmung und bastelt an Alternativvorschlägen. Warum erst jetzt?
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Die Mitte-Partei fürchtet sich vor der «Keine 10-Millionen-Schweiz»-Abstimmung und bastelt an Alternativvorschlägen. Warum erst jetzt?

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Die Mitte-Partei fürchtet sich vor der «Keine 10-Millionen-Schweiz»-Abstimmung und bastelt an Alternativvorschlägen. Warum erst jetzt?
Die Mitte-Partei fürchtet sich vor der «Keine 10-Millionen-Schweiz»-Abstimmung und bastelt an Alternativvorschlägen. Warum erst jetzt?
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Die Mitte-Partei hat in einer Mitteilung bekanntgegeben, dass auch sie nun etwas gegen die Zuwanderung unternehmen will und an konkreten Lösungen arbeitet. Das lässt aufhorchen, denn bisher ist die Mitte nicht unbedingt als migrationskritische Partei aufgefallen – obschon dieses Thema einer Vielzahl von Schweizern unter den Nägeln brennt.

© KEYSTONE / PETER SCHNEIDER
Die SVP-Nationalraete Manuel Strupler, Thomas Aeschi, Thomas Matter, Kantonsrat Domenik Ledergerber und Mike Egger, von links, sprechen anlaesslich der Lancierung der Nachhaltigkeits-Initiative "Keine 10-Millionen Schweiz, am Dienstag, 4
© KEYSTONE / PETER SCHNEIDER

Bereits 2014 hat das Volk mit der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative diesbezüglich die Handbremse gezogen – aber passiert ist nichts. Jetzt steht die «Keine 10-Millionen-Schweiz»-Abstimmung auf dem kommenden Vorsommerprogramm, und der Mitte wird angst und bange. Denn die Möglichkeit, dass das Volk erneut Klartext spricht und ein Ja in die Urne legt, ist nicht zu unterschätzen, warnen Mitte-Politiker seit Wochen auf allen Kanälen. Sie versuchen mit Aktivismus, Besorgnis vorzutäuschen.

Die Mitte hat neue Massnahmen auf die Frühlingssession hin angekündigt. Mehr hat sie darüber vorläufig nicht verraten. Das scheint aber mehr ein Manöver zu sein, um von den Versäumnissen der Vergangenheit abzulenken. Denn für die Mitte-Partei war Zuwanderung stets ein Segen.

Jetzt, wo die Parteispitze merkt, dass der Unmut im Lande über die uferlose Migration wächst, versucht die Mitte-Partei auf die Schnelle, also vor der Abstimmung, sich einwanderungskritisch zu geben und will ein paar Rezepte aus dem Hut zu zaubern. Wundermittel sind nicht zu erwarten. Die Vorschläge werden sich entlang jener Argumentationslinie schlängeln, die man schon im Parlament zu hören bekam. Das sind nur Nebelpetarden.

Das Einzige, was man gegen die Bevölkerungsexplosion und deren gravierende Folgen tun kann, ist, die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» an der Urne anzunehmen.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.