Die Monster der Hamas treiben ihre zynische Geisel-«Befreiungs»-Show auf die Spitze. Leichen von zwei Kleinkindern, ihrer Mutter und eines Greisen werden gegen 25 verurteilte Palästinenser ausgetauscht. Terror zahlt sich aus
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Die Monster der Hamas treiben ihre zynische Geisel-«Befreiungs»-Show auf die Spitze. Leichen von zwei Kleinkindern, ihrer Mutter und eines Greisen werden gegen 25 verurteilte Palästinenser ausgetauscht. Terror zahlt sich aus

Seit Wochen nimmt der zynische Geisel-Schacher seinen Lauf. Hamas paradiert Gefangene. Einige sehen aus wie Holocaust-Überlebende. Abgemagert, krank, toter Blick.

In den Händen tragen sie ein «Zertifikat». Und Tüten mit «Geschenken und Souvenirs», Fotos, Erinnerungsbildbild von Gaza, Karte von Palästina ohne Israel.

Siebzehn Monate lang waren sie in Tunnels und Löchern angekettet. Jetzt müssen sie sich auf einer Hamas-Bühne bedanken. Flankiert von vermummten Terroristen, Knarren in der Hand, Fäuste in der Luft. Bevor sie ihren Liebsten übergeben werden.

Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved.
The coffins containing the bodies, from right to left, Shiri Bibas, her two children, Ariel and Kfir and Oded Lifshitz, who was 83 when he was abducted, are displayed on a stage before being handed over to the Red Cross by Hamas and Islamic Jihad in Khan Younis, southern Gaza Strip, Thursday, Feb
Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved.

Heute erreichte diese Horrorshow den Gipfel des Zynismus. Keine ausgemergelten, psychisch verkrüppelten Geiseln wurden freigelassen.

Sondern vier Leichen. Die eines alten Friedensaktivisten. Und die einer Mutter mit ihren zwei Kleinkindern.

Shiri Babas, 35, Ariel, 4 und Kfir, 10 Monate, wurden am 7. Oktober 2023 aus Israel verschleppt. Im Zuge des grössten Massakers an jüdischen Menschen seit dem Holocaust.

Israel liess am Donnerstag 25 verurteilte Palästinenser frei, damit es die vier Toten bergen durfte.

«Wir hätten es lieber gesehen, wenn eure Söhne lebendig zu euch zurückgekehrt wären, aber eure Armee- und Regierungsführer haben sich entschieden, sie zu töten, anstatt sie zurückzubringen», so die Verlautbarung der Hamas bei der Übergabe der toten Gefangenen, die sie aus ihren Häusern in Israel entführt hatte.

«Monster» ist der adäquate Terminus für diese Hamas-Terroristen.

Seit Israel den Gazastreifen 2005 geräumt und den Palästinensern übergeben hat, schiesst die Hamas mit Raketen nach Israel.

Statt eine blühende Zukunft für ihr Volk aufzubauen, bewirtschaftet sie ausschliesslich Terror.

Die Hamas verfolgt ein einziges Ziel: Auslöschung Israels. Und diesem Ziel ordnet sie alles unter. Auch ihr eigenes Volk.

Sie schert sich keinen Deut um die palästinensischen Frauen und Kinder.

Sie missbraucht diese als Schutzschilde. Je mehr Palästinenser sterben, desto mehr befeuert die Hamas den Krieg, den sie am 7. Oktober 2023 begonnen hat.

Und jedes Mal, wenn sie Geiseln in ihrer morbiden Machoshow aushändigt, zementiert sie ihre Macht.

Mit ihrem Horrorspektakel führt die Hamas auch den US-Präsidenten Donald Trump vor.

Er hatte die Hamas gewarnt, wenn bis zu seinem Amtsantritt am 20. Januar nicht alle Geiseln befreit seien, würden die «Tore zur Hölle geöffnet».

Nach diesem verbalen Muskelspiel kam etwas Bewegung auf. Doch längst sind nicht alle Geiseln befreit. Und auf Trumps Drohungen folgten keine Taten.

Die Hamas steht als Sieger da. Dealt mit Kinderleichen. Und die Welt schaut zu, stumm und ohnmächtig.

Religiöse Extremisten rund um den Erdball indes lernen die Lektion: Terror zahlt sich aus.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.