«Die Nato ist ein Papiertiger»: Trump kritisiert Deutschland und Nato-Bündnispartner
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

«Die Nato ist ein Papiertiger»: Trump kritisiert Deutschland und Nato-Bündnispartner

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
«Die Nato ist ein Papiertiger»: Trump kritisiert Deutschland und Nato-Bündnispartner
«Die Nato ist ein Papiertiger»: Trump kritisiert Deutschland und Nato-Bündnispartner
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

US-Präsident Donald Trump hat Deutschland und die Nato scharf kritisiert und zugleich erneut Ansprüche auf Grönland bekräftigt. Auf einer Pressekonferenz in Washington sagte Trump mit Blick auf Deutschland: «Wir haben Deutschland wiederaufgebaut.»

Der US-Präsident warf der Bundesregierung vor, sich im Zusammenhang mit dem Iran-Konflikt zu distanzieren. Deutschland erkläre, es handle sich nicht um seinen Krieg, beklagte Trump. Zugleich verteidigte er seine Entscheidung, Verbündete nicht vorab über militärische Schritte informiert zu haben. «Hätte ich ihnen vom Iran erzählt, hätten sie das an die Öffentlichkeit gebracht. Und wir wären bei weitem nicht so erfolgreich gewesen», sagte er.

YURI GRIPAS / POOL / KEYSTONE
US-Präsident Donald Trump an einer Medienkonferenz zum Iran im Weissen Haus
YURI GRIPAS / POOL / KEYSTONE

Auch die Nato stellte Trump grundsätzlich in Frage. «Die Nato ist ein Papiertiger», erklärte er. Er habe die Bündnispartner um Unterstützung bei der Sicherung der Strasse von Hormus gebeten, sei jedoch auf Ablehnung gestossen. Die Reaktion der Verbündeten beschrieb er als einhelliges «Nein».

Die Aussagen fallen im Vorfeld eines Treffens mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte, der in Washington erwartet wird. Trump bezeichnete Rutte zwar als «grossartigen Typen», machte jedoch deutlich, dass die Differenzen im Bündnis bestehen bleiben.

Zum Abschluss der Pressekonferenz griff Trump erneut das Thema Grönland auf. «Wir wollen Grönland. Sie wollen es uns nicht geben, und ich habe gesagt: Auf Wiedersehen», erklärte er. Damit knüpfte er an frühere Forderungen an, die bereits international für Irritationen gesorgt hatten.

Trump und Aussenminister Marco Rubio hatten zuletzt zudem angekündigt, die Nato-Mitgliedschaft der USA nach dem Ende des Iran-Konflikts überprüfen zu wollen. Die Aussagen verstärken die Spannungen innerhalb des Bündnisses weiter.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 09.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.