Die Schweiz hört nicht auf in Winterthur. Auf den Ostschweizer Nationalstrassen droht ein Verkehrschaos
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Die Schweiz hört nicht auf in Winterthur. Auf den Ostschweizer Nationalstrassen droht ein Verkehrschaos

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Die Schweiz hört nicht auf in Winterthur. Auf den Ostschweizer Nationalstrassen droht ein Verkehrschaos
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Der Bundesrat will die dritte Rosenberg-Röhre samt Zubringer Güterbahnhof mit hoher Priorität realisieren. Denn die St. Galler Stadtautobahn kommt zu Stosszeiten an ihre Belastungsgrenze. Dabei soll die dritte Röhre Rosenberg sowohl als Sanierungstunnel dienen wie auch als auch integraler Bestandteil der Engpassbeseitigung, die gleichzeitig das nachgelagerte Strassennetz entlastet. Weil vom Bau die Infrastruktur und der Betrieb der Olma betroffen sind, muss der Bund das Unternehmen Olma Messen St. Gallen AG finanziell schadlos halten.

Gian Ehrenzeller/Keystone
Blick auf den Rosenbergtunnel der Autobahn A1 und die St.-Galler-Kantonalbank-Halle der Olma in St. Gallen.
Gian Ehrenzeller/Keystone

Bis 2045 soll dieser dritte Rosenbergtunnel realisiert sein, wie das St. Galler Tagblatt berichtet. Dem St. Galler Nationalrat Nicolò Paganini (Mitte) ist das zu langsam. In einer Interpellation weist er darauf hin, dass die bestehenden beiden Röhren des Rosenbergtunnels laut dem Bundesamt für Strassen (Astra) «aufgrund ihres baulichen Zustands und ihres Alters» ab etwa 2037 zwingend saniert werden müssen. Die dritte Röhre wäre dann allerdings noch nicht gebaut, so dass ein Verkehrschaos droht.

Auch das Teilstück der Thurgauer Nationalstrasse N 23 soll bis 2045 saniert sein, nämlich die Umfahrung Amriswil Nord inklusive Anschluss Romanshorn. Ein weiteres Teilstück der N 23, die Umfahrung Weinfelden, soll bis 2055 ausgebaut werden. Die Thurgauer SVP-Nationalrätin Diana Gutjahr will vom Bundesrat Auskunft, was auf der Strecke der N 23 nebst den beiden Umfahrungen sonst noch vorgesehen ist.

Laut Diana Gutjahr muss es vorwärtsgehen. Die N 23 brauche einen Ausbau. «So wie es jetzt ist, kann es nicht bleiben», meinte sie in der Thurgauer Zeitung. Das sehe jeder, der zwischen Arbon und Bonau unterwegs sei.

Auch in der Ostschweiz zeigen sich enorme Verkehrsprobleme durch die Überbevölkerung und die vielen EU-40-Tönner. Wie ein Augenschein ergibt, stammen diese oft aus Rumänien oder Polen, aus Ancona, Amsterdam, Stuttgart und so weiter. Es wird in St. Gallen wie im Thurgau äusserst anspruchsvoll, den Jahr für Jahr anschwellenden Individual- und Güterverkehr vor dem Kollaps zu bewahren.

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