Der von der Migros gecancelte Influencer Joung Gustav mag politisch nicht jedem aus dem Herzen sprechen. Dass er mit Millionen von Followern von den sozialen Medien eine Ahnung hat, kann man aber schlecht abstreiten.
Nun hat er einen Appell für ein Ja zur Halbierungs-Initiative veröffentlicht. Zuvor hatte er sich 235 Beiträge auf dem SRF-Kanal auf Tiktok zu Gemüte geführt und sie analysiert.
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Sein Verdikt fällt klar aus: SRF berichte einseitig, lasse nur Stimmen in eine bestimmte Richtung zu Wort kommen und schweige die Gegenseite tot.
So werde man auf dem Tiktok-Kanal von SRF mindestens einmal pro Woche daran erinnert, dass Feminismus gut und jede Form von Männlichkeit schlecht beziehungsweise toxisch sei.
Linke und Rechte hätten unterschiedliche Rezepte für die Gesellschaft, so Joung Gustav, und das sei richtig so. SRF beleuchte aber konsequent nur eine Seite.
Das gelte auch für andere Themen. Er führt eine negativ gefärbte Dokumentation über einen christlich lebenden Mann ins Feld. Auch in weiteren Beiträgen würden religiöse Werte lächerlich gemacht. Gleichzeitig stelle SRF einen sexuellen Fetisch, in dem sich die Teilnehmer als Hunde verkleiden, überaus positiv dar.
In einem Beitrag über sexuelle Übergriffe durch Migranten in Grossbritannien würden diese als Einzelfälle abgetan und die Aufregung darüber als Hysterie dargestellt.
Das Fazit des Influencers: Die SRG verstehe es als ihre Aufgabe, die nächste Generation zu linken Wählern zu erziehen; es gehe ihr bei der Abstimmung «nicht um die Rettung des Lauberhorn-Rennens».
Bürgerliche, die noch zögern bei der Halbierungs-Initiative, ruft Joung Gustav auf, sich die entsprechenden Beiträge selbst anzuschauen und sich so ein Bild zu machen.
Das ausführliche Interview der Weltwoche mit Joung Gustav finden Sie hier. Sein Vitaminwasser, das aus den Migros-Gestellen verbannt worden ist, können Sie hier bestellen.