Der SP-Spitze um das Co-Präsidenten-Duo Cédric Wermuth und Mattea Meier ist jedes Mittel, jede noch so abenteuerliche Behauptung recht, solange sie mediale Aufmerksamkeit generiert. Das bestätigte sich wieder am SP-Parteitag. Die Rede von Mattea Meyer zeigt zudem auf, dass die SP-Spitze inzwischen den Bezug zur Wirklich definitiv verloren hat.
© KEYSTONE / PHILIPP SCHMIDLI
Die SP-Co-Präsidentin sagte unter anderem Folgendes: «Die SVP steht weder auf der Seite des kriegsversehrten ukrainischen Volkes noch auf der Seite der nordkoreanischen Bevölkerung, die seit Jahrzehnten unterdrückt wird. Nein, die SVP ist auf Schmusekurs mit den schlimmsten, schrecklichsten Autokraten und Diktatoren unserer Zeit», so Meyer. Um fortzufahren: «Und so erstaunt auch die neueste Eskalation in ihrer Kampagnensprache nicht wirklich, mit der Hellebarde, die SVP-Präsident Marcel Dettling in Propagandavideos seit neustem ständig vor sich herträgt, tut sie das, was diese Autokraten eben auch tun, um ihre Bevölkerung zu unterdrücken, sie greift sprichwörtlich zu den Waffen und verabschiedet sich vom demokratischen und gewaltfreien Diskurs.»
Glaubt Meyer diesen Unsinn wirklich?
Wenn es in der Schweiz eine Partei mit einem Gewaltproblem gibt, dann die SP und ihre Klientel. Waren es nicht die Jusos, also der politische Nachwuchs der SP, welche die Palästina-Demo in Bern anzettelten, die dann komplett aus dem Ruder lief? Dabei wurden Polizisten verletzt, ein Restaurant in Brand gesetzt, Schaufenster und Läden demoliert.
Vor wenigen Tagen stürmte ein halbes Dutzend Linksradikaler die Büros des Zürcher Hauseigentümerverbands in Wollishofen und hinterliess eine Spur der Verwüstung.
Gehört das zum demokratischen Diskurs?
Aber wehe, wenn jemand mit einer historischen Hellebarde auftritt, dann sieht die Linke sofort ein Zeichen der Unterdrückung der eigenen Bevölkerung. Lächerlich!
Wen wundert’s, dass der Partei inzwischen Spitzenleute wie der frühere Zürcher Statthalter Hartmuth Attenhofer, ein Urgestein der Zürcher SP, davonlaufen?
