Anfang September, vierzehn Monate vor den Präsidentschaftswahlen, erfuhren die Amerikaner zu ihrer grossen Verwunderung, dass «Future Forward USA Action», ein Konsortium von Tech-Milliardären, dreizehn Millionen Dollar ausgibt, um im Fernsehen und im Internet Werbung für einen Präsidentschaftskandidaten zu machen. Erstaunlicher als die enorme Summe und der frühe Termin dieser Kampagne war der Kandidat selbst: Präsident Joe Biden. Future Forward hatte schon immer eine Schwäche für ihn. Nach einem ersten Schub namhafter Spenden von Facebook-Mitbegründer Dustin Moskovitz, dem vormaligen Google-Chef Eric Schmidt und dem mittlerweile wegen Finanzbetrugs angeklagten Kryptowährungs-I ...