Donald Trump hinterfragt die Klimapolitik. Es wird in diesem Bereich seit Jahrzehnten so vieles geglaubt, ohne es wirklich zu hinterfragen. Jetzt kommt der amerikanische Präsident und sagt provokativ, die Treibhausgase seien nicht schädlich. Der Vorteil: Endlich wird untersucht, ob eine unwidersprochene Behauptung stimmt oder nicht.
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Auch in der Covid-Pandemie behaupteten ein paar Wissenschaftler und Politiker: Es sei alles bewiesen, und wer geimpft sei, stecke niemanden mehr an. Heute wissen wir, dass das nicht stimmte. Es ist eben gefährlich, wenn alle in eine Richtung rennen. Und das gilt bei der Umweltpolitik der letzten Zeit ganz besonders.
Langsam dämmert den Verantwortungsträgern auch, dass wir mit den alternativen Energien unsere Energieversorgung nicht sicherstellen können. Es fehlt der Winterstrom. Ohne die heutigen Kernkraftwerke haben wir ganz einfach zu wenig Energie. Auch dies muss endlich jemand festhalten.
So ist es auch gut, wenn jemand wie Donald Trump kommt und sagt: Jetzt werden diese internationalen Klimaorganisationen nicht mehr unterstützt, welche die USA ganz massgebend finanzieren, damit die grossen, nichtssagenden Konferenzen endlich verschwinden. Theoretiker verkünden lauthals irgendwelche Ziele, etwa, dass wir 2050 bei netto null CO2-Ausstoss angelangt sein werden. Das wird sicher nicht erreicht, aber jedermann weiss, dass diejenigen, die das fordern, 2050 längst nicht mehr in Amt und Würden sein werden.
Jetzt stellt Trump diesen Umweltzirkus in Frage und sagt: Die USA bezahlen hier nicht mehr. Ich finde es gut und richtig, wenn man Dinge – vor allem jene, die als allgemeingültig gelten – in Frage stellt. Jeder Entscheid braucht zuvor Kritiker, die man widerlegen muss. Wenn das nicht geht, ist der Entscheid falsch.