US-Präsident Donald Trump droht Iran mit weiteren massiven Angriffen in den kommenden Wochen und kündigt eine Verschärfung des militärischen Vorgehens an. Dies sagte Trump in seiner ersten nationalen Ansprache seit Beginn der Operation «Epic Fury» am 28. Februar.
Die USA würden Iran «extrem hart in den nächsten zwei bis drei Wochen» treffen, erklärte Trump. Man sei «sehr nahe» daran, den Krieg zu beenden, während Gespräche mit Teheran weiterhin liefen. Zugleich bekräftigte er, die USA wollten Iran militärisch entscheidend schwächen, einschliesslich Marine, Luftwaffe und Raketenprogramm.
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Trump erklärte weiter: «Wir werden sie in die Steinzeit zurückbringen, wo sie hingehören.» Zudem sagte er, kein Gegner habe «in der Geschichte der Kriegsführung jemals so klare und verheerende grossflächige Verluste innerhalb weniger Wochen erlitten».
Zur Strasse von Hormus erklärte Trump, die USA hätten kein Interesse an deren Sicherung. Andere Staaten müssten die wichtige Handelsroute selbst schützen. «Sie müssen sich um diese Passage kümmern», sagte er. Die Meerenge ist für rund 20 Prozent des weltweiten Öltransports entscheidend und seit Kriegsbeginn stark eingeschränkt.
Der Präsident würdigte zudem 13 gefallene US-Soldaten und betonte, die strategischen Ziele der USA seien «nahezu erreicht». Gleichzeitig verwies er auf die Dauer früherer Kriege und bezeichnete den Einsatz als Investition in die Zukunft.
Eine Stellungnahme zu einem möglichen Nato-Austritt blieb aus. Parallel verstärkte das US-Verteidigungsministerium die Truppenpräsenz in der Region auf rund 50'000 Soldaten.