«Doppelgänger» war schuld: Verdächtigter Tyler Robinson scherzte nach Kirks Ermordung online über FBI
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«Doppelgänger» war schuld: Verdächtigter Tyler Robinson scherzte nach Kirks Ermordung online über FBI

Stunden nach dem tödlichen Anschlag auf den konservativen US-Aktivisten Charlie Kirk hat sich der mutmassliche Täter Tyler Robinson öffentlich über seine Verfolger lustig gemacht. In einem Discord-Chat schrieb der 22-Jährige, das vom FBI verbreitete Fahndungsbild zeige lediglich seinen «Doppelgänger». In Onlinechats äusserte sich Robinson ambivalent, kommentierte laufend Medienberichte und schrieb ironisch: «Ich bin eigentlich Charlie Kirk und wollte nur aus der Politik aussteigen.» Dies berichtet die New York Times unter Berufung auf Chatverläufe vom Tattag.

Utah Governor's Office via AP.Charlie Kirk Shot
This photo released by the Utah Governor's Office on Friday, Sept
Utah Governor's Office via AP.Charlie Kirk Shot

Das FBI hatte zu diesem Zeitpunkt bereits ein Kopfgeld von 100.000 US-Dollar auf Robinson ausgesetzt. Der frühere Student war nach Angaben ehemaliger Bekannter stark internetaffin und soll sich in Onlineforen radikalisiert haben. Nach seinem Studienabbruch lebte er mit einem transsexuellen Partner zusammen, der laut Fox News nichts von den Plänen wusste und mit den Behörden kooperiert.

Kritiker werfen dem FBI schwere Versäumnisse vor. Senator Dick Durbin sprach von einer «Stunde der Amateure». FBI-Chef Kash Patel muss sich nun vor dem US-Senat verantworten. Präsident Trump hingegen lobte das FBI für «herausragende Arbeit». Die Ermittlungen zu Motiv und politischem Hintergrund dauern an. Utahs Gouverneur Spencer Cox sprach im Fernsehen von einer «linken Ideologie», warnte jedoch vor voreiligen Schlüssen.

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