«Drohungen, Diebstähle und körperliche Gewalt»: In der Kreisschule Mutschellen hat ein vierzehnjähriges Mädchen eine Fünfzehnjährige umgebracht. Die Weltwoche berichtete schon im Januar 2023 von den dortigen Zuständen
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

«Drohungen, Diebstähle und körperliche Gewalt»: In der Kreisschule Mutschellen hat ein vierzehnjähriges Mädchen eine Fünfzehnjährige umgebracht. Die Weltwoche berichtete schon im Januar 2023 von den dortigen Zuständen

Die schreckliche Bluttat im aargauischen Berikon erschüttert das ganze Land. Offenbar hat eine vierzehnjährige Alleintäterin eine ihr bekannte, ein Jahr ältere Mitschülerin tödlich verletzt.

Es handelt sich allerdings um eine Bluttat mit Ansage. Bereits am 13. Januar 2023 berichtete die Weltwoche online über unfassbare Zustände an der Kreisschule Mutschellen, wozu auch Berikon gehört.
Dabei sind viele Zuzüger in die Mutschellen-Region geflüchtet, weil sie für ihre Familien und ihre Kinder eine heilere Welt erhofften als etwa in der Stadt Zürich, im Limmattal oder in anderen Agglomerationen.

© KEYSTONE / MICHAEL BUHOLZER
Die Kreisschule Mutschellen, aufgenommen am Dienstag, 13
© KEYSTONE / MICHAEL BUHOLZER

Ende 2022 wandte sich die Schulleitung der Kreisschule Mutschellen mit einem Brief an die Eltern («Ist Ihr Kind von einer Straftat betroffen? – Was Sie tun können.»). Darin sprach die Schulleitung von einem «rauen und nicht tolerierbaren Umgang» mit «Drohungen, Diebstählen und körperlicher Gewalt». Besonders aufgefallen sei diesbezüglich die Jugendbande GLG (Ground-Level-Gang).

Die Polizei musste die Kontrollen rund um die Schule intensivieren. Sie riet den Eltern, bei Straftaten Anzeige zu erstatten, wenn die Vorfälle nicht durch Lehrer, Schulsozialarbeiter oder die Schulleitung gelöst werden könnten.

Die Leitung der Kreisschule Mutschellen wurde im Elternbrief sehr konkret. Sie sprach von Beschimpfungen wie «Schlampe» oder «Hurensohn», Unterstellungen des Versendens von Nacktfotos, Verfolgungen auf dem Pausenplatz, Schlägen oder Androhung von Schlägen, Nacktbildversand auf dem Klassenchat oder das Stehlen von Kopfhörern.

Jetzt ist die Situation gänzlich ausser Kontrolle geraten.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.