«Ein guter Mann»: Roger Köppel in Ungarn über den Besuch von US-Vize J. D. Vance – und warum er ein reflektierter Vertreter der amerikanischen Werteordnung ist
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«Ein guter Mann»: Roger Köppel in Ungarn über den Besuch von US-Vize J. D. Vance – und warum er ein reflektierter Vertreter der amerikanischen Werteordnung ist

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«Ein guter Mann»: Roger Köppel in Ungarn über den Besuch von US-Vize J. D. Vance – und warum er ein reflektierter Vertreter der amerikanischen Werteordnung ist
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Nach einer Wahlkampfveranstaltung mit Viktor Orbán trat J. D. Vance auf Einladung der ungarischen Denkfabrik Mathias Corvinus Collegium in kleinerem Kreis auf. In einem Gespräch mit Zoltán Szalai erläuterte der amerikanische Vizepräsident seine Positionen. Weltwoche-Chefredaktor und -Verleger Roger Köppel sprach im Anschluss über die Rede von US-Vize Vance.

Jonathan Ernst/AP/Keystone
US-Vizepräsident J. D. Vance spricht in Budapest (Symbolbild)
Jonathan Ernst/AP/Keystone

Der eigentlich gute Eindruck des amerikanischen Vizepräsidenten hat sich bestätigt. Ich kenne ihn. Kennengelernt vor einigen Jahren, in einem ganz anderen Rahmen. Ein guter Mann, und das spricht auch für den amerikanischen Präsidenten Trump, der umstritten ist, wenn er sich mit solchen auch nachdenklichen, klugen und bodenständigen Persönlichkeiten umgibt.

Was mich an den Amerikanern immer fasziniert, ist die Verwurzelung in den Fundamenten unserer Gesellschaftsordnung. Er ist nicht ein oberflächlicher Sprüche-Surfer, sondern er ist jemand, der sich zu vergegenwärtigen versucht: Was ist eigentlich die Erfolgsgrundlage einer Gesellschaft? Warum geht es uns besser als anderen? Welches sind da die entsprechenden Pfeiler? Und was müssen wir tun, um diesen Erfolg auch in Zukunft zu gewährleisten, beziehungsweise was müssen wir unterlassen, um eben nicht den Misserfolg herbeizuführen?

Er bekennt sich zu diesen ewigen, unverbrüchlichen Werten, zu den christlichen Fundamenten, zur Frage der Freiheit, der Eigenverantwortung, der Meinungsäusserungsfreiheit, der Demokratie und letztlich der Notwendigkeit einer friedlichen Koexistenz. Dass man nicht einfach als einzelnes Land sagen kann, ich will das andere von der Landkarte wischen.

Wir haben ein gutes, ein reflektiertes Bild amerikanischen Selbstbewusstseins hier erlebt.

Sein Kommen ist eine Wertschätzung für das Mathias Corvinus Collegium. Als Schweizer sage ich immer: Es ist schön, wenn die Amerikaner kommen, aber die Amerikaner sind auch keine Ungarn. Man kann nicht alles eins zu eins übernehmen von dem, was der Amerikaner gut findet. Bei aller kritischen Amerika-Begeisterung, die wir teilen, darf man sich selber nicht vergessen.

Die Faszination – und das, was uns unterscheidet, Gesellschaften wie die schweizerische oder die ungarische –, das ist unsere eigene Geschichte, die wir zu erinnern haben. Amerika ist eine Inspiration, aber nicht einfach die Folie, der wir blind folgen können.

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