Eine ukrainische Mutter gelangt mit ihren beiden Söhnen in die Schweiz. Heute sagt sie, Russland müsse «besiegt» werden. Nur kämpfen sollen andere – auf keinen Fall ihr 18-jähriger Sohn
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Eine ukrainische Mutter gelangt mit ihren beiden Söhnen in die Schweiz. Heute sagt sie, Russland müsse «besiegt» werden. Nur kämpfen sollen andere – auf keinen Fall ihr 18-jähriger Sohn

Noch immer gibt es keinen Frieden in der Ukraine.

Das ganze Dilemma bringt die Ukrainerin Irina, die mit ihren beiden Söhnen im letzten August in die Schweiz gekommen ist, in der Zeitung Papierlose auf den Punkt.

Die Ukrainerin sagt: «Ich bin der Meinung, dass es keinen Frieden geben wird, solange Russland nicht für seine Kriegsverbrechen bezahlt. Ich werde nicht zurückkehren und meine Kinder nicht in die Ukraine bringen, bis es Sicherheitsgarantien gibt und Russland besiegt ist.»

EMIL NICOLAI HELMS / KEYSTONE
epa11922681 The Ukrainian flag is held aloft as people participate in a march marking the third anniversary of Russia's invasion of Ukraine in Copenhagen Denmark, 24 February 2025
EMIL NICOLAI HELMS / KEYSTONE

Die Ansicht kann man vertreten. Sie bedeutet, dass Soldaten die Russen in blutigen Schlachten besiegen müssen. Sie bedeutet, dass – wenn die Russen und Ukrainer wieder im Krieg sind – andere Staaten eingreifen müssten.

Nur: Der Sohn der 35-jährigen Coiffeuse ist 18 Jahre alt. Der junge Ukrainer soll es auf jeden Fall nicht sein, der in den Krieg zieht. «Ich möchte nicht, dass meine beiden Söhne kämpfen müssen und ständig in Angst vor dem Tod leben.»

Das muss man erst einmal verstehen. Die Russen besiegen, aber bitte die anderen sollen den Kopf hinhalten. Ihr Leben soll aber hier in der Schweiz von der Öffentlichkeit finanziert werden.

So kann es unter keinem Umständen weitergehen.

PS: Irina war mit den beiden Söhnen zuerst in Italien. Dort hat es ihnen nicht gefallen, deshalb sind sie jetzt in der Schweiz.

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