Es ist die positive Nachricht des Abstimmungssonntags. Die Klimawende, also die rot-grüne Illusion, mit der Umverteilung von Steuermilliarden, Zwang und Verzicht das Weltklima zu regeln, ist zu Ende. Aus. Over. Damit endet nach zehn Jahren ein politischer und medialer Hype, der die Schweiz sehr viel Zeit und Geld gekostet hat. Allein aufgrund des hypnotisierten Ja zur Energiestrategie 2050 im Jahr 2017 verliert die Schweiz beim Ausbau der Energieproduktion Jahrzehnte.
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Immerhin: Die Klimafonds-Initiative von SP und Grüne wird gemäss Hochrechnungen mit überdeutlichen 70 Prozent abgelehnt. Damit konnten die beiden Linksparteien wohl gerade knapp ihr eigenes Wählerpotential mobilisieren. Zum Vergleich: Der ebenfalls abgelehnten SRG-Initiative der SVP (Wähleranteil 28 Prozent) haben gemäss Hochrechnungen immerhin 38 Prozent zugestimmt.
Der Abstimmungssonntag hat gezeigt, dass es sich beim Nein zum Klimafonds tatsächlich um eine Zeitenwende zurück zur Normalität handelt. Der Klimafonds hat nicht den Hauch einer Chance, obwohl in den linken Städten laut GFS-Politologe Lukas Golder eine starke Mobilisierung stattgefunden hat – dies bei einer hohen Stimmbeteiligung von landesweit um die 56 Prozent.
Die urbanen Linken eilten zur Urne, um die SRG zu retten oder die Individualsteuer einzuführen, nicht aber, um das Klima zu retten. Das zeigt auch, dass sich die Klimapanik, die auch die linke SRG pausenlos beschwor, erschöpft hat. Die Propaganda der letzten Jahre zeigt keine nachhaltige Wirkung. Die Klimawende hat sich aufgelöst in diesen Saharastaub-belasteten Frühlingstagen.