Endlich ein Amt, aber wo bleibt die Freude? Mitte-Frauen nach Wahl von Yvonne Bürgin zur Fraktionschefin auffallend still
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Endlich ein Amt, aber wo bleibt die Freude? Mitte-Frauen nach Wahl von Yvonne Bürgin zur Fraktionschefin auffallend still

Wenn es in der Mitte-Partei irgendein Amt zu vergeben gab, erhoben die Mitte-Frauen jeweils schnell und laut einen Anspruch – und sei es nur schon für eine ausgewogene Geschlechteraufteilung in der Findungskommission.

Die Mitte-Frauen betonten zwar immer wieder, dass sie «zahlreiche hervorragende Frauen» in ihren Reihen haben. Für die zwei wichtigsten Ämter der Partei, den Sitz im Bundesrat sowie das Parteipräsidium, meldete sich aber keine einzige Mitte-Frau.

© KEYSTONE / PETER SCHNEIDER
Nationalraetin Yvonne Buergin, Mitte-ZH, rechts, spricht mit Nationalrat Markus Ritter, Mitte-SG, an der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Mittwoch, 17
© KEYSTONE / PETER SCHNEIDER

Nun konnten die Frauen mit Yvonne Bürgin immerhin das drittwichtigste Amt der nationalen Partei, das Fraktionspräsidium im Bundeshaus, erobern. Die Zürcher Nationalrätin wird dadurch eine der wichtigsten Figuren unter der Kuppel.

Nach dem völlig verunglückten und sehr kurzen Gastspiel von Andrea Gmür-Schönenberger 2020/2021 könnte Bürgin die erste Frau werden, die länger als 15 Monate in diesem Amt bleibt. Angesichts dieser historischen Wahl erstaunt es, dass danach von den Mitte-Frauen rein gar nichts zu hören war.

Weder von Gmür-Schönenberger noch Marianne Binder, Elisabeth Schneider-Schneiter oder Nicole Barandun – allesamt engagierte Viel-Twitterinnen – war in den Stunden danach etwas zu vernehmen. Auch die offiziellen Kanäle der Mitte-Frauen blieben vorerst stumm.

Vielleicht haben die Mitte-Frauen nach der vollends gescheiterten Ära der ersten VBS-Chefin Viola Amherd (mit Brigitte Hauser-Süess) ihre Strategie geändert: zuerst liefern und erst dann fordern. Es kann nur besser werden.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.