«Endlich mit Härte antworten»: Kiesewetter fordert erneut Angriff auf Russland
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«Endlich mit Härte antworten»: Kiesewetter fordert erneut Angriff auf Russland

Roderich Kiesetter fordert einen Angriff auf Russland. In einem aktuellen Tweet auf der Plattform X schreibt der CDU-Politiker: «Die Ukraine so ausstatten, dass sie die Russen zurückdrängen kann inkl. Angriffe auf militärisch relevante Ziele in Russland.»

Damit bekräftigt der Verteidigungspolitiker, was er Anfang 2024 in einem Interview mit der Deutschen Welle gesagt hat: «Der Krieg muss nach Russland getragen werden.»

MONIKA SKOLIMOWSKA / KEYSTONE
ARCHIV - 16
MONIKA SKOLIMOWSKA / KEYSTONE

Anlass für die erneute Forderung, Russland anzugreifen, sind nicht verifizierte Meldungen, wonach russische Drohnen den polnischen Luftraum verletzt haben sollen.

Das Problem: In Zeiten, wo Medien einen angeblichen russischen Angriff auf GPS-Signale des «Von-der-Leyen-Fliegers» unhinterfragt als «Wahrheit» wiedergeben, ist bei derartigen Meldungen Vorsicht angebracht. Der CDU-Mann aber reagiert mit Forderungen, die zu einer Eskalation des Krieges führen. «Endlich mit Konsequenz und Härte antworten!», fordert Kiesewetter, der als Hardliner der deutschen Russlandpolitik bekannt ist. «Gesülze von Friedensverhandlungen muss aufhören. Es muss jetzt Taurus und massive mil. Unterstützung für die Ukraine erfolgen, denn Russland nährt sich durch unsere Schwäche», schiebt Kiesewetter hinterher.

Der Grünen Bundestagsabgeordnete Omid Nouripour hat den Tweet von Kiesewetter retweetet und merkte an:

Deutlich wird: Nach über drei Jahren Krieg haben einige deutsche Politiker immer noch nicht verstanden, dass die Eskalationsdominanz bei Russland liegt. Und: Für Russland – das hat zumindest Putin immer wieder betont – geht es um zu viel, als dass das Land klein beigeben würde. Über drei Jahre Krieg mit hohen Verlusten auch auf russischer Seite unterstreichen diese Grundausrichtung.

Die von Kiesewetter geforderten Reaktionen werden aller Voraussicht nach dazu führen, dass Russland noch härter zuschlägt. Nach der kieswetterschen Logik müsste dann auch die Nato noch härter reagieren. Der Weg hin zur nuklearen Katastrophe ist vorgezeichnet. Was ist daran nicht zu verstehen?

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