Endlich: Zürcher Vorzeige-Gymi verbietet Handy
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Endlich: Zürcher Vorzeige-Gymi verbietet Handy

Das Handyverbot an den Schulen nimmt Fahrt auf. Schnell.

Das Realgymnasium (RG) auf dem Zürcher Campus Rämibühl, das zu den gesuchtesten Kantonsschulen zählt, verbietet die Handynutzung in seinen Klassenzimmern und Schulhäusern. Das Verbot gilt ab Mitte August, wenn das neue Schuljahr beginnt. Erlaubt bleibt die Nutzung in der Mensa und auf den Pausenplätzen.

Endlich: Zürcher Vorzeige-Gymi verbietet Handy

Die zwei anderen Kantonsschulen auf dem Rämibühl-Campus, das Literargymnasium und das Mathematisch-Naturwissenschaftliche Gymnasium, führen vergleichbare Regeln ein.

Die Beschränkung gilt für die unteren Klassen bis zum Alter von sechzehn Jahren. Darüber würde man «wie bis anhin auf die Selbstverantwortung der Schülerinnen und Schüler» setzen, sagt RG-Rektor Tobias Weber. Das Handyverbot trifft somit «nur» jene Gymi-Schüler, die sich noch in der obligatorischen Schulzeit befinden: in den ersten neun Schuljahren. «Für diese Klassen gilt, dass digitale Geräte nur für schulische Zwecke und im Auftrag der Lehrperson eingesetzt werden und sonst weggelegt bleiben», so Weber.

«Die neuen Regeln gelten in allen schulischen Räumlichkeiten des RG. Die Räumlichkeiten der Mensa, die Pausenkioske der Mensa und alle Aussenräume sind davon nicht betroffen.»

«Die Klassenlehrpersonen und unser Team für Suchtprävention und Gesundheit werden die Einführung der neuen Regeln mit geeigneten pädagogischen Massnahmen unterstützen.»

«Wir werden Erkenntnisse aus der Umsetzung in einigen Monaten evaluieren.»

Hintergrund ist die grassierende Handysucht.

Viele wüssten das, sagt RG-Rektor Weber. «Insbesondere Schülerinnen und Schüler in den Klassen ausserhalb der obligatorischen Schulzeit sind sich bewusst, dass der übermässige Gebrauch der digitalen Geräte Risiken birgt.»

Entsprechend wolle man nicht alles verbieten.

«Die neuen Regeln tragen bei zu einer aktiveren Pausengestaltung und zum sozialen Austausch unter den Jugendlichen», so der Rektor. «Gleichzeitig möchten wir aber auch in diesen Klassen nicht auf die Möglichkeiten verzichten, die sich aus dem Einsatz digitaler Tools für unseren Unterricht ergeben.»

Lukas Hässig ist gehört zu den renommiertesten Wirtschaftsjournalisten des Landes. Zudem verfasste er mehrere Sachbücher. Er ist Herausgeber und Betreiber von Inside Paradeplatz, dem legendärsten Finanzblog der Schweiz. Wir danken Lukas Hässig für die freundliche Genehmigung zum Nachdruck dieses Artikels, er erschien zuerst auf Inside Paradeplatz.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.