Die Schweiz kommt beim Ausbau der erneuerbaren Energien langsam voran. Das teilt das Bundesamt für Energie (BFE) mit. Zwar stieg die Stromproduktion aus erneuerbaren Quellen 2025 erneut an, doch das gesetzlich festgelegte Ziel für 2035 sei in dem aktuellen Tempo nicht erreichbar, so das BFE.
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Der Anteil der erneuerbaren Energien – ohne Wasserkraft – lag demnach bei 10,9 Prozent der gesamten Stromproduktion. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Produktion um 1113 auf 8301 Gigawattstunden, wobei 72 Prozent des Zuwachses auf den Ausbau der Fotovoltaik entfielen. Um den Zielwert von 35.000 Gigawattstunden bis 2035 zu erreichen, wäre laut Bericht ein jährlicher Zuwachs von rund 2400 Gigawattstunden notwendig – also mehr als doppelt so viel wie bisher.
Mit dem neuen Bundesgesetz über eine sichere Stromversorgung gelten seit dem 1. Januar 2025 verschärfte Vorgaben für die Inlandproduktion und den Energieverbrauch. Besonders im Winter müsse die Stromproduktion weiter steigen, um die Versorgungssicherheit ganzjährig zu gewährleisten, betont das BFE.