Epstein-Ermittlungen: Die drei Millionen neu veröffentlichten Seiten liefern viele prominente Namen, aber bisher keine strafrechtlich relevanten Vorwürfe
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Epstein-Ermittlungen: Die drei Millionen neu veröffentlichten Seiten liefern viele prominente Namen, aber bisher keine strafrechtlich relevanten Vorwürfe

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Epstein-Ermittlungen: Die drei Millionen neu veröffentlichten Seiten liefern viele prominente Namen, aber bisher keine strafrechtlich relevanten Vorwürfe
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Das US-Justizministerium hat über drei Millionen Seiten aus den Ermittlungen gegen Jeffrey Epstein veröffentlicht – darunter 2000 Videos und 180’000 Bilder. Auch neue Fotos und E-Mails mit prominenten Namen wie Prinz Andrew, Elon Musk oder Bill Gates sind enthalten. Strafrechtlich relevante Vorwürfe enthält das Material nicht.

Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved.
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Besonderes Aufsehen erregen Fotos, die Prinz Andrew auf allen vieren über einer am Boden liegenden Frau zeigen. In einem weiteren Bild blickt er direkt in die Kamera, in zwei weiteren soll er die Frau – vollständig bekleidet – am Bauch berühren. Wann und wo die Aufnahmen entstanden, bleibt unklar. Der Palast hat auf Anfrage der BBC bisher nicht reagiert; Andrew bestreitet seit Jahren jede Verfehlung.

Hinzu kommen E-Mails, in denen Epstein 2010 ein Abendessen mit einer 26-jährigen Russin für «The Duke» – mutmasslich Andrew – arrangieren wollte. Die Signatur in den Nachrichten entspricht früheren Schreiben des Herzogs von York. Auch Sarah Ferguson, Andrews Ex-Frau, taucht in mehreren Nachrichten auf. Darin spricht sie Epstein als «mein spektakulärer und besonderer Freund» an.

Weitere prominente Namen wie Donald Trump, Bill Gates, Elon Musk oder Howard Lutnick erscheinen in den Unterlagen. Doch viele Hinweise beruhen auf E-Mail-Entwürfen, Medienberichten oder Drittquellen. Das US-Justizministerium weist ausdrücklich darauf hin, dass die Nennung eines Namens in den Akten keine Schuld impliziert. Neue juristische Schritte sind vorerst nicht angekündigt, da sich aus den neu veröffentlichten Unterlagen bisher keine strafrechtlich relevanten Vorwürfe ableiten lassen.

Während das Justizministerium die Veröffentlichung als abgeschlossen betrachtet, fordern Politiker und Opferanwälte weitere Transparenz. Laut BBC könnten bis zu 2,5 Millionen Seiten weiterhin unter Verschluss sein. Die Auswertung der Akten dauert an, ebenso wie interne Untersuchungen.

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