Die US-Wirtschaft hat im April 177.000 neue Arbeitsplätze geschaffen – deutlich mehr als die von Analysten erwarteten 135.000. Das teilte das Bureau of Labor Statistics am Freitag mit. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 4,2 Prozent.
Trotz der Entlassung Tausender Bundesangestellter unter der Trump-Regierung zeigt sich der Arbeitsmarkt weiterhin robust. Allein im April sank die Zahl der Beschäftigten im öffentlichen Dienst um 9000, seit Jahresbeginn um 26.000.
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Die Finanzmärkte reagierten positiv: Der S&P 500 legte im vorbörslichen Handel um 1,2 Prozent zu, die Rendite zweijähriger Staatsanleihen stieg auf 3,78 Prozent. Händler rechnen nun mit späteren und weniger Zinssenkungen durch die US-Notenbank.
Präsident Trump lobte die Zahlen auf seiner Plattform Truth Social als Zeichen starker Beschäftigung und forderte zugleich erneut Zinssenkungen. Ökonomen verweisen darauf, dass mögliche negative Effekte seiner Wirtschaftspolitik – etwa durch Zölle – sich erst im weiteren Jahresverlauf zeigen könnten.