Der Frieden in der Ukraine lässt auf sich warten. Die Zollpolitik wirkt chaotisch.
Bei der Grenzsicherheit indes verbucht US-Präsident Donald Trump seinen bislang grössten Erfolg.
Die illegalen Grenzübertritte sind gegen null gesunken. Dies als Folge von Trumps Abschreckungspolitik, wie gezielter Abschiebung von kriminellen Migranten nach El Salvador, in eines der brutalsten Hochsicherheitsgefängnisse der Welt.
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Laut einer Umfrage des Wall Street Journal vom März befürworten 53 Prozent der Wähler Trumps Politik der Grenzsicherheit, 43 Prozent lehnen sie ab.
Die Zahl der illegalen Grenzübertritte ist seither weiter gesunken und hat den niedrigsten Stand seit den 1960er Jahren erreicht.
Unter Vorgänger Joe Biden erreichten die Zahlen von aufgegriffenen Migranten eine Rekordhöhe von bis zu 250.000 pro Monat. Kurz nach Amtsantritt von Donald Trump lagen sie im März bei rund 7000.
Zur Unterstützung der Grenzbehörden hat Trump rund 10.000 Soldaten im Aktivdienst an die Südgrenze entsandt. Der Präsident hat ihnen erlaubt, eine «direkte Rolle» bei der Sicherung der Grenze zu Mexiko zu übernehmen, sollten sie selbst «angegriffen» werden.

Die mexikanische Regierung ihrerseits hat entlang der 3145 Kilometer langen Grenze zu den USA neun Zeltstädte errichtet zur Beherbergung abgeschobener Migranten.
Trump hatte Massensabschiebungen von illegalen Migranten angekündigt. Bislang blieben die Zahlen von Abgeschobenen allerdings unter Erwartungen und auch unter jenen, die zeitweise unter Biden erreicht wurden, wie Experten konstatieren.
Die Abschiebebemühungen müssten intensiviert werden, erklärte Trumps Grenzzar Tom Homan. «Wir müssen sie finden», so Homan in einem Interview. «Wir müssen unseren Effort verstärken.»