Das Parlament der Studenten der Universität Bern hat am Donnerstag, 3. April 2025, mit einer deutlichen Mehrheit beschlossen, die Uni-Mensen auf rein pflanzliche Ernährung umzustellen. Bern ist somit die erste Hochschule der Schweiz mit einem alternativlosen Verpflegungsregime.
Da kommt also eine kleine Minderheit daher und zwingt alle anderen, ihre Essgewohnheiten und die damit einhergehenden Überzeugungen und Vorlieben einfach so alternativlos aufzugeben. Interessant wäre es gewesen, wenn man wenigstens erfahren hätte, wie viele an der besagten Abstimmung des Uni-Parlamentes tatsächlich teilgenommen haben. Dies wurde indessen nicht kommuniziert.
Breakfast vegan bowls for healthy eating on gray table, top view
Bekannt gemacht wurde dagegen, dass die Berner Studenten bald keine Teigwaren mit Eieranteil, keine vegetarischen Älplermagronen mit Käse, keine Salate mit Ei, Milch und Rahm zum Kaffee oder Kuchen mehr aufgetischt bekommen.
Das ist «Vegan-genheit!», wie Kritiker über diesen Entscheid spötteln.
Die Berner SVP-Stadträte Alexander Feuz und Thomas Glauser sprechen von Schikane, rot-grüner Bevormundung und Gängelung der Konsumenten.
Es stellt sich ausserdem auch die Frage, inwiefern die Uni-Mensen gezwungen werden können, ihr Angebot auf ein paar wenige auszurichten – dies nur schon aus wirtschaftlichen Gründen. Abgesehen davon, dass der neue Ernährungsbefehl wohl auch gegen Bundes- und Kantonsverfassung verstossen dürfte.
Früher setzten sich Studenten für Frieden und Freiheit ein, heute errichten sie Ernährungsdiktaturen.
En Guete mitenand …