Nicht nur der Iran setzt Energie als Waffe ein. Die Ukraine tut dies schon lange.
Beweisstück Nummer eins: Die Nord-Stream-Pipeline durch die Ostsee. Erdrückend die Beweise, die auf Kiew als Urheber ihrer Sprengung weisen.
Beweisstück Nummer zwei: Die Druschba-Pipeline durch die Ukraine. Angeblich wurde sie bei einem russischen Angriff beschädigt, doch Kiew verweigert seit Monaten einem Expertenteam der EU den Zugang zur zerstörten Stelle.
ZSOLT SZIGETVARY / KEYSTONE
Beweisstück Nummer drei: Die Pipelines Blue Stream und Turk Stream durch das Schwarze Meer. Indizien sprechen dafür, dass auch hier ein Sabotageakt geplant war.
Und nun Beweisstück Nummer vier: Grosse Mengen Sprengstoff, die in Serbien nahe einer Pipeline entdeckt wurden.
Lautes Dementi aus Kiew, Verschwörungstheorien aus Brüssel. Budapest und Belgrad hätten die Sache erfunden, um die Wahlen zugunsten von Ungarns Premier Viktor Orbán zu manipulieren.
Allerdings: Bei so vielen Beweisen – wer glaubt noch der Ukraine?