Erst zum zweiten Mal setzte Russland seine «Wunderwaffe» Oreschnik in der Ukraine ein. Warum gerade jetzt?
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Erst zum zweiten Mal setzte Russland seine «Wunderwaffe» Oreschnik in der Ukraine ein. Warum gerade jetzt?

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Bis jetzt ist es nur Symbolik, aber aus Symbolik kann rasch katastrophaler Ernst werden, wenn sie nicht richtig gedeutet wird.

Die Rede ist vom russischen Angriff mit einer Oreschnik-Rakete auf Einrichtungen nahe der westukrainischen Stadt Lemberg. Erst zum zweiten Mal hat Moskau diese «Wunderwaffe» eingesetzt, die mit Überschall fliegt und daher schwer abzuwehren ist.

Russian Defense Ministry Press Service
In this image made from video provided by Russian Defense Ministry Press Service on Monday, Dec
Russian Defense Ministry Press Service

Mit dem Angriff sandte Russland dem Westen zwei Botschaften.

Lemberg liegt achtzig Kilometer von der polnischen Grenze und damit von Nato-Territorium entfernt. Soll heissen: Wir können euch treffen.

Die Oreschnik kann mit Nuklearsprengköpfen bestückt werden. Soll heissen: Wir können auch anders.

Sie ähnelt einer Interkontinentalrakete. Bei ihrem ersten Einsatz warnte Moskau daher Washington im Voraus, um zu verhindern, dass ihr Start als Beginn eines Weltkrieges interpretiert werden könnte. Es ist unbekannt, ob auch diesmal gewarnt wurde. Soll heissen: Spielt nicht mit dem Feuer.

Warum aber gerade jetzt? Moskau sagt, es sei die Antwort auf den mutmasslichen ukrainischen Drohnenangriff auf Putins Residenz.

Wichtiger – und beängstigender – sind zwei andere Gründe. Frankreich und Grossbritannien wollen Truppen für die Ukraine stellen, und Briten-Premier Starmer hat betont, dass diese auch auf Russen schiessen würden. Und mit der Übernahme eines Russentankers durch US-Streitkräfte in internationalen Gewässern drohte Moskau ein Gesichtsverlust. Man musste reagieren.

Für den Rest der Welt sind dies keine guten Nachrichten. Anstatt über einen Frieden zu reden, wird kräftig weiter eskaliert.

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