«Es ist Zeit für eine Frau»: Guterres unterstützt Baerbocks Ruf nach Uno-Generalsekretärin
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«Es ist Zeit für eine Frau»: Guterres unterstützt Baerbocks Ruf nach Uno-Generalsekretärin

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«Es ist Zeit für eine Frau»: Guterres unterstützt Baerbocks Ruf nach Uno-Generalsekretärin
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Der scheidende Uno-Generalsekretär António Guterres spricht sich offen für eine Frau als seine Nachfolgerin aus – und stellt sich damit demonstrativ hinter Annalena Baerbock. Die Präsidentin der Uno-Vollversammlung hatte bereits im Oktober erklärt, es sei «nicht mehr zeitgemäss», dass in achtzig Jahren Vereinte Nationen noch nie eine Frau an der Spitze gestanden habe, berichtet das Portal Apollo News.

Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved.
Annalena Baerbock of Germany, center, is greeted by UN Secretary General Antonio Guterres, right, and current UNGA President Philemon Yang, left, after she was elected as president of the 80th session of the UN General Assembly, Monday, June 2, 2025
Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved.

«Es ist eindeutig Zeit für eine Frau an der Spitze der Vereinten Nationen», sagte Guterres. «Da habe ich keinen Zweifel.» In seiner letzten Amtszeit hatte der Portugiese wiederholt auf den Mangel an Frauen in Spitzenpositionen hingewiesen. Nun fordert er auch für die eigene Nachfolge einen historischen Schritt: «Es ist an der Zeit, Frauen zu sehen – in den Vereinten Nationen und in den Führungspositionen der mächtigsten Länder der Welt.»

Die Wahl seiner Nachfolge fällt in die Amtszeit von Baerbock als Präsidentin der Uno-Vollversammlung. Obwohl dieses Amt überwiegend repräsentativ ist, obliegt ihr die Organisation des Auswahlprozesses. Ihre eigene Amtszeit endet im September – rechtzeitig, um theoretisch selbst als Kandidatin in Frage zu kommen.

Bereits bei ihrer Antrittsrede hatte Baerbock mit einer deutlichen Anspielung für Aufmerksamkeit gesorgt: «Unsere Wahl wird ein starkes Signal darüber senden, wer wir sind – und ob wir wirklich allen Völkern der Welt dienen, von denen die Hälfte Frauen und Mädchen sind.»

Noch bis April können Mitgliedsstaaten Kandidaten vorschlagen. Bislang liegt erst eine offizielle Nominierung vor: Argentinien hat den Chef der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA, Rafael Grossi, ins Rennen geschickt.

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