«Es muss gehandelt werden!»: Politiker aller Parteien kritisieren Kulturstaatsminister Wolfram Weimer – bis auf die Union
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«Es muss gehandelt werden!»: Politiker aller Parteien kritisieren Kulturstaatsminister Wolfram Weimer – bis auf die Union

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«Es muss gehandelt werden!»: Politiker aller Parteien kritisieren Kulturstaatsminister Wolfram Weimer – bis auf die Union
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Der Druck auf Kulturstaatsminister Wolfram Weimer wächst: In der ZDF-Sendung «Berlin direkt» haben sich Politiker von SPD, Grünen, Linkspartei und AfD mit klaren Forderungen nach Konsequenzen geäussert. Einzig die Union stellt sich demonstrativ hinter Weimer – trotz anhaltender Vorwürfe rund um dessen Geschäftsverbindungen, wie das Portal Apollo News berichtet.

KAY NIETFELD / KEYSTONE
«Es muss gehandelt werden!»: Politiker aller Parteien kritisieren Kulturstaatsminister Wolfram Weimer – bis auf die Union
KAY NIETFELD / KEYSTONE

«Ich weiss nicht, warum da so lange gewartet wird», sagt AfD-Chefin Alice Weidel dazu. «Es muss gehandelt werden!» Dabei verwies sie auf bereits bekannte Informationen, die ihrer Ansicht nach allein schon ausreichend seien, um personelle Konsequenzen zu ziehen. Linken-Chef Jan van Aken kritisierte insbesondere die gesetzliche Lage: «Das allerschlimmste, finde ich: Das ist total legal!»

Auch aus den Reihen der SPD kam deutliche Kritik. Ralf Stegner warnte, dass sich Politik «so etwas überhaupt nicht leisten kann». Katrin Göring-Eckardt betonte, dass es um mehr als nur Gesetzestreue gehe: «Es geht auch um so was wie politischen Anstand.»

Während die öffentliche Kritik zunimmt, verweigert sich Weimer weiterhin jedem Interview, schreibt Apollo News. Auch dem ZDF sagte er ab. Stattdessen verteidigt Bundeskanzler Friedrich Merz seinen Staatsminister vehement. In der ARD erklärte Merz: «Diese Vorwürfe, die gegen Wolfram Weimer erhoben wurden, haben sich alle als falsch erwiesen.» Die Aussage steht im scharfen Kontrast zu den laufenden Diskussionen in Medien und Politik.

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