EU-Chefin von der Leyen droht nicht nur Italien, sondern auch Ungarn: Orbáns Land gehöre bestraft wegen Korruption. Derweil wirft sie sich der notorisch korrupten Ukraine an den Hals
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

EU-Chefin von der Leyen droht nicht nur Italien, sondern auch Ungarn: Orbáns Land gehöre bestraft wegen Korruption. Derweil wirft sie sich der notorisch korrupten Ukraine an den Hals

Die EU spannt Ungarn auf die Folterbank: 7,5 Milliarden Euro an Kohäsionsmitteln sollen dem Land vorenthalten werden, wenn nicht das ganze System der Strafverfolgung in korruptionsverdächtigen Fällen komplett umgebaut wird.

Auch auf rund sechs Milliarden Euro aus dem Covid-Wiederaufbaufonds wartet Ungarns Präsident Viktor Orbán vergeblich. Das Geld soll erst kommen, wenn das ganze Justizsystem umgebaut wird.

SERGEY DOLZHENKO / KEYSTONE
epa10185949 Ukrainian President Volodymyr Zelensky (R) and European Commission President Ursula von der Leyen (L) react during their meeting in Kyiv, Ukraine, 15 September 2022
SERGEY DOLZHENKO / KEYSTONE

Auch Polen wird bestraft: Das Land, das Milliarden Euro für die Bewaffnung der Ukraine ausgibt, bekommt immer noch keinen Cent aus dem Covid-Fonds.

Anders als Rumänien, eines der korruptesten Länder in Europa. Aber es betet immer brav nach, was die EU vorbetet.

Und anders als die Ukraine, ebenfalls notorisch korrupt: Sie soll im Schnellverfahren EU-Mitglied werden.

Dass hier mit zweierlei Mass gemessen wird, liegt auf der Hand.

Derzeit kursiert im Internet ein virales Video von Ursula von der Leyen: Da äussert sie sich zu den Wahlen in Italien, wo die Rechtsparteien siegen dürften. «Lass uns sehen was passiert», sagt sie. «Wenn die Dinge in eine schlechte Richtung gehen, haben wir Werkzeuge» – und verweist auf «Polen und Ungarn».

Deutlicher kann man es kaum sagen: Wenn die Wähler falsch entscheiden, ist die EU gerne bereit, das jeweilige Land zu bestrafen.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.