Der Juli 2025 war weltweit gesehen der drittwärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Das geht aus Daten des EU-Klimadienstes Copernicus hervor. Demnach lag die globale Durchschnittstemperatur 0,45 Grad über dem Mittelwert der Jahre 1991 bis 2020 – und 1,25 Grad über dem vorindustriellen Niveau.
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Während Mitteleuropa in Teilen einen unterdurchschnittlich warmen Sommer erlebt, wurden anderswo Hitzerekorde gebrochen: In der Türkei wurde mit 50,5 Grad ein neuer nationaler Spitzenwert gemessen. Europa insgesamt verzeichnete mit 21,12 Grad den viertwärmsten Juli seiner Geschichte. Besonders betroffen waren Schweden, Finnland und der Südosten Europas, wo Hitzewellen und Todesfälle gemeldet wurden.
Der Klimadienst Copernicus stützt seine Berichte auf computergenerierte Analysen von Milliarden Messdaten aus Satelliten, Schiffen, Flugzeugen und Wetterstationen. Die Temperatur lag in diesem Juli bei 16,68 Grad und damit nur knapp unter den Rekordwerten der Vorjahre – 2023 wurden 16,95 Grad erreicht, 2024 waren es 16,91 Grad.
Eine Einschätzung zum EU-Klimadienst Copernicus hat unlängst der Wissenschafts-Journalist Axel Bojanowski gegeben, Sie finden seine Erläuterungen hier:
